Andreas Stricker schrieb:
Am 100826 23:23, schrieb Marcus Jodorf:
Softwaremässig jedenfalls ganz sicher. Ich schätze es durchaus,
dass ich heute von jedem Textverarbeitsprogramm beim Beenden
gefragt werde, ob ich eine offene Arbeit nicht vielleicht doch
noch abspeichern möchte. Bei meinem C64 war das noch nicht so:
Programm beenden, ungesicherte Arbeit weg. Dass das heute nicht
mehr so ist, nennt man Fortschritt, und das ist gut so.
Dieser Fortschritt kam allerdings schon 1084 mit dem ersten Mac. Schon
MacWrite hat nachgefragt, ob man sein Geschriebenes sichern will.
Tatsächlicher Fortschritt wäre automatisches Sichern nach jedem
Tastaturanschlag und gleichzeitig konservieren des letzten händisch
gesicherten Zustands.
Bestenfalls nur oberflächlich. Der Rest ist eher Marketing und die
Betriebssysteme selber werden immer komplexer und undurchschaubarer.
Das mag für die Profis gelten - Programmierer, Supportleute,
Telematiker, Hardwareproduzenten usw. Für den Anwender hingegen (nenn
ihn meinetwegen DAU - darfst mich auch einschliessen ;-)
Auch mich darfst Du da mit einschließen ;-)
ist die
Bedienung von Computern in den letzten wesentlich einfacher geworden
Hmm, an privaten Rechnern hatte ich bisher (über längere Zeit genutzte)
Betriebssysteme laufen:
System 5.x
System 6.x
Mac OS 8.x
Tiger
Leopard
Schon 8 war deutlich komplexer wie 6 in der Bedienung (bot dafür auch
mehr Möglichkeiten) und der Sprung auf den Tiger war GEWALTIG
(was ja nicht zuletzt auch ein Verdienst der Firma Apple ist).
Die flächendeckende Einführung einer GUI ist zweifellos ein Verdienst
von Apple - und das war IMHO denn auch _der_ entscheidende Schritt hin
zu "einfacher Bedienung"
Ich sehe
keinen Grund, warum dieser Trend in den nächsten Jahren gebremst werden
sollte.
Eher mit Konzepten wie dem iPad, nicht auf klassischen
Arbeitsplatz-Rechnern.
Wolfgang