Heimkino-Signalquelle Laptop

Diese Rubrik dient der Diskussion über Möglichkeiten zum Empfang und zur Wiedergabe von Bildern sowie begleitender Dienste wie z.B. Teletext und Intercast am Computer, insbesondere der dafür benötigten Hardware und Software wie z.B. TV-Karten, MPEG- bzw. DVD-Dekoder etc. Eingeschlossen ist auch die Diskussion über die Entschlüsselung von Fernsehsendungen mit Hilfe von Computern.

Diskussionen über die zugrundeliegenden Normen und Standards sollten, sofern kein direkter Zusammenhang mit Computern besteht, in der geeigneten nicht computerspezifischen Gruppe geführt werden; Diskussionen mit programminhaltlichen Aspekten sollten in geeigneteren Gruppen geführt werden.
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Beitragvon hans-georg michna » Mo 26. Jul 2010, 20:35


On Mon, 26 Jul 2010 16:02:19 +0200, Gerd Schweizer wrote:
Bis jetzt dachte ich, daß bei HDMI alles komplett rauskommt. Und
aktuelle Notebooks haben doch viele HDMI.

Wie geht denn das im Einzelnen? Bild und Surround-Sound sitzen
an verschiedenen Stellen, also müsste das Kabel wie ein Y
aussehen. So etwas habe ich noch nicht gesehen, aber vielleicht
war ich blind.

Oder gibt es irgendwelche Adapter, z.B. von HDMI auf SPDIF?

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hergen lehmann » Mo 26. Jul 2010, 21:15


Am 26.07.2010 21:35, schrieb Hans-Georg Michna:
Oh, das hatte ich ganz übersehen. Allerdings kenne ich Adapter
von HDMI auf Analog-Surround gleich gar nicht.

Der Adapter nennt sich "Surround Receiver".

Moderne Exemplare dieser Gattung haben neben SPDIF auch HDMI-Eingänge.
Das Kabel geht dann vom PC zum Receiver, wird dort durchgeschleift, und
weiter zum Fernseher oder Projektor.
Interessante Webseite, danke! Aber ein USB-Interface, das fürs
Heimkino funktioniert, haben die nicht. Die Geräte richten sich
an Musiker und haben daher z.B. keinen DTS-Decoder.

Es gab meines Wissens nie PC-Adapter mit Hardware-DTS-Decoder. Die alten
Soundkarten mit ganz vielen Analogausgängen machen das komplett in
Software, und die Musiker-Interfaces sollten das im Prinzip genauso
können. Sie sind nur "etwas" teuer.
Ja, ich werde mich mit dem Gedanken anfreunden müssen, mich an
SPDIF zu gewöhnen. Ist technisch wahrscheinlich sowieso eine der
besten Lösungen.

Ja. Ein Kabel statt vielen. Und die D/A-Wandlung findet nicht im
störverseuchten PC statt, sondern in der sauberen Umgebung des Verstärkers.

Hergen
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Fr 30. Jul 2010, 16:57


On Mon, 26 Jul 2010 22:15:39 +0200, Hergen Lehmann wrote:
Am 26.07.2010 21:35, schrieb Hans-Georg Michna:
Oh, das hatte ich ganz übersehen. Allerdings kenne ich Adapter
von HDMI auf Analog-Surround gleich gar nicht.
Der Adapter nennt sich "Surround Receiver".

Gibt's hier bis jetzt nicht. Ich nehme mal an, die sind nicht
einfach nur für den Anschluss eines PCs an ein Soundsystem mit
Analogeingängen gedacht und daher nicht direkt billig, oder?
Moderne Exemplare dieser Gattung haben neben SPDIF auch HDMI-Eingänge.
Das Kabel geht dann vom PC zum Receiver, wird dort durchgeschleift, und
weiter zum Fernseher oder Projektor.

Und dabei wird auch z.B. DTS dekodiert, nehme ich an.

...
Ja, ich werde mich mit dem Gedanken anfreunden müssen, mich an
SPDIF zu gewöhnen. Ist technisch wahrscheinlich sowieso eine der
besten Lösungen.
Ja. Ein Kabel statt vielen. Und die D/A-Wandlung findet nicht im
störverseuchten PC statt, sondern in der sauberen Umgebung des Verstärkers.

Das wird's wohl werden. Ich brauche noch ein paar Wochen, dann
wird das in Angriff genommen.

Vielen Dank für die guten Informationen!

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hergen lehmann » Fr 30. Jul 2010, 17:55


Am 30.07.2010 17:57, schrieb Hans-Georg Michna:
Der Adapter nennt sich "Surround Receiver".

Gibt's hier bis jetzt nicht. Ich nehme mal an, die sind nicht
einfach nur für den Anschluss eines PCs an ein Soundsystem mit
Analogeingängen gedacht

Nein, es handelt sich schlicht um das Nachfolgemodell deines analogen
Soundsystems. Vorn SPDIF und/oder HDMI rein, hinten
Lautsprecheranschlüsse raus.
und daher nicht direkt billig, oder?

Nunja, billig ist relativ... Einsteigergeräte mit HDMI gibts schon für
unter 200Eur, solche "nur" mit SPDIF sogar noch günstiger. Ich nehme mal
an, deine Kiste war zu ihrer Zeit auch nicht grossartig billiger.
Und dabei wird auch z.B. DTS dekodiert, nehme ich an.

Ja.

Hergen
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Sa 31. Jul 2010, 14:04


On Fri, 30 Jul 2010 18:55:06 +0200, Hergen Lehmann wrote:
Am 30.07.2010 17:57, schrieb Hans-Georg Michna:
Der Adapter nennt sich "Surround Receiver".
Gibt's hier bis jetzt nicht. Ich nehme mal an, die sind nicht
einfach nur für den Anschluss eines PCs an ein Soundsystem mit
Analogeingängen gedacht

Nein, es handelt sich schlicht um das Nachfolgemodell deines analogen
Soundsystems. Vorn SPDIF und/oder HDMI rein, hinten
Lautsprecheranschlüsse raus.
und daher nicht direkt billig, oder?
Nunja, billig ist relativ... Einsteigergeräte mit HDMI gibts schon für
unter 200Eur, solche "nur" mit SPDIF sogar noch günstiger. Ich nehme mal
an, deine Kiste war zu ihrer Zeit auch nicht grossartig billiger.
Und dabei wird auch z.B. DTS dekodiert, nehme ich an.
Ja.

Und einstellbares LFE-Crossover? Das ist oft der Killer, wenn es
fehlt oder mangelhaft implementiert ist. Ich hatte mal einen
Sound-Adapter von Terratec, der ist deswegen in der Mülltonne
gelandet. Schrott!

Aber irgendwie kriege ich das Gefühl, dass SPDIF oder TOSLink
ein besserer Standard ist als HDMI.

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon wolfgang krietsch » Sa 31. Jul 2010, 17:10


Hergen Lehmann wrote:
Am 25.07.2010 13:43, schrieb Hans-Georg Michna:
mit einfachem Verstärker und 8 Analog-Eingängen), und den wollte
ich mit einem längst überfälligen neuen Laptop auch erschlagen.
Macht das noch jemand hier so?

Ein sowieso herumstehendes, altes Notebook mag seinen Sinn haben (wenn
denn die Rechenleistung für aktuelle Videocodecs reicht).

Eine neues Notebook als HTPC erscheint mir einigermassen krank, da man
einen nutzlosen, teuren Bildschirm mitfinanziert, und die Anschluss- und
Erweiterungsmöglichkeiten unnötig einschränkt.

So nutzlos finde ich den nicht: ich habe auch schon über einen PC als
Multimedia-Zentrale nachgedacht, da mir alles, was es so an
Netzwerk-Mediaplayern gibt, eigenlich zu unkomfortabel ist. Nur will ich
das Teil dann natürlich nicht nur für Filme, sondern auch für Musik (vom
NAS) verwenden, und da fände ich es ziemlich blöd, dafür immer den 42"
Plasma anwerfen zu müssen.


Was mich bisher abgehalten hat war die Frage, ob so ein kleines Netbook

a) für Filme die nötige CPU Power mitbringt

b) Audio und Videoausgänge mit hinreichen guter Qualität bietet

Das ganze mit Windows Media Center fernbedienbar zu machen ist ja AFAIK
auch kein großes Problem ...

Bye

woffi
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon radbert grimmig » Sa 31. Jul 2010, 18:41


Wolfgang Krietsch schrieb:
Netzwerk-Mediaplayern gibt, eigenlich zu unkomfortabel ist. Nur will ich
das Teil dann natürlich nicht nur für Filme, sondern auch für Musik (vom
NAS) verwenden, und da fände ich es ziemlich blöd, dafür immer den 42"
Plasma anwerfen zu müssen.

Man könnte sich natürlich auch nen kleinen gebrauchten Hilfsmoni neben
den HTPC stellen. Insbesondere 4:3 TFTs mit geringer Auflösung will
doch eh keiner mehr. Wenn ich mir hier das Audio-Theater durchlese...
(das hätte man nebenbei natürlich ebenfalls nicht, wenn man sich auf
das gute alte Stereo beschränken würde, aber OK...)
--

Gruß
Radbert
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon wolfgang krietsch » Sa 31. Jul 2010, 19:42


Radbert Grimmig wrote:

Man könnte sich natürlich auch nen kleinen gebrauchten Hilfsmoni neben
den HTPC stellen. Insbesondere 4:3 TFTs mit geringer Auflösung will
doch eh keiner mehr. Wenn ich mir hier das Audio-Theater durchlese...

Nimmt halt auch relativ viel Platz weg, so ein 15" Teil. Und zu hässlich
sind die meisten für's Wohnzimmer auch.
(das hätte man nebenbei natürlich ebenfalls nicht, wenn man sich auf
das gute alte Stereo beschränken würde, aber OK...)

Mit auf Stereo beschränke habe ich gar nicht so ein Problem. Aber den
Komfort, meine Musiksammlung vom NAS komplett im Zugriff zu haben, möchte
ich nicht mehr missen.

Bye

woffi
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hergen lehmann » Sa 31. Jul 2010, 21:18


Am 31.07.2010 18:10, schrieb Wolfgang Krietsch:
Was mich bisher abgehalten hat war die Frage, ob so ein kleines Netbook

a) für Filme die nötige CPU Power mitbringt

Falls du auf Atom-basierte Netbooks anspielst, nur sehr eingeschränkt.

Bei 720p ist dank der schwachbrüstigen Chipsatzgrafik Schluss, und auch
das klappt nur, wenn das System während der Wiedergabe tunlichst nicht
berührt wird und das Audioformat nicht zu anspruchsvoll ist.

Die aktuellen Atom-Chipsets sind zudem hardwareseitig auf 1366 × 768
beschränkt und nicht HDMI-fähig, was sie im Heimkino-Umfeld praktisch
disqualifiziert.

Deutlich besser als HTPC schlug sich die Atom/ION-Kombi, allerdings
wurde die meines Wissens nie als Netbook, sondern nur als Nettop verkauft.
b) Audio und Videoausgänge mit hinreichen guter Qualität bietet

Eher unwahrscheinlich, weil die Geräte für diesen Zweck einfach nicht
gebaut sind. Dicht gedrängte Bauweise und Analogausgänge sind beinahe
ein Garant für Störungeinstrahlungen.
Das ganze mit Windows Media Center fernbedienbar zu machen ist ja AFAIK
auch kein großes Problem ...

Windows lässt auf so schwachbrüstiger Hardware allerdings noch weniger
der ohnehin knappen CPU-Leistung übrig...

Hergen
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon wolfgang krietsch » Sa 31. Jul 2010, 23:09


Hergen Lehmann wrote:
Am 31.07.2010 18:10, schrieb Wolfgang Krietsch:
Was mich bisher abgehalten hat war die Frage, ob so ein kleines Netbook

a) für Filme die nötige CPU Power mitbringt

Falls du auf Atom-basierte Netbooks anspielst, nur sehr eingeschränkt.
b) Audio und Videoausgänge mit hinreichen guter Qualität bietet

Eher unwahrscheinlich, weil die Geräte für diesen Zweck einfach nicht
gebaut sind. Dicht gedrängte Bauweise und Analogausgänge sind beinahe
ein Garant für Störungeinstrahlungen.


So ähnlich habe ich das vermutet. Danke für die Bestätigung.

Bye

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