Heimkino-Signalquelle Laptop

Diese Rubrik dient der Diskussion über Möglichkeiten zum Empfang und zur Wiedergabe von Bildern sowie begleitender Dienste wie z.B. Teletext und Intercast am Computer, insbesondere der dafür benötigten Hardware und Software wie z.B. TV-Karten, MPEG- bzw. DVD-Dekoder etc. Eingeschlossen ist auch die Diskussion über die Entschlüsselung von Fernsehsendungen mit Hilfe von Computern.

Diskussionen über die zugrundeliegenden Normen und Standards sollten, sofern kein direkter Zusammenhang mit Computern besteht, in der geeigneten nicht computerspezifischen Gruppe geführt werden; Diskussionen mit programminhaltlichen Aspekten sollten in geeigneteren Gruppen geführt werden.
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » So 1. Aug 2010, 10:30


On Sun, 01 Aug 2010 00:09:23 +0200, Wolfgang Krietsch wrote:
Hergen Lehmann wrote:
Am 31.07.2010 18:10, schrieb Wolfgang Krietsch:
Was mich bisher abgehalten hat war die Frage, ob so ein kleines Netbook

a) für Filme die nötige CPU Power mitbringt

Falls du auf Atom-basierte Netbooks anspielst, nur sehr eingeschränkt.
b) Audio und Videoausgänge mit hinreichen guter Qualität bietet

Eher unwahrscheinlich, weil die Geräte für diesen Zweck einfach nicht
gebaut sind. Dicht gedrängte Bauweise und Analogausgänge sind beinahe
ein Garant für Störungeinstrahlungen.
So ähnlich habe ich das vermutet. Danke für die Bestätigung.

Kann ich auch bestätigen. Habe ein Atom-Netbook getestet, und es
hat beim Abspielen eines 720p-Videos bereits dramatisch
geruckelt.

Immerhin war es nicht mehr ewig weit weg von der Fähigkeit.
Wahrscheinlich kann es bestimmte, geeignet komprimierte HD-Filme
sogar gerade so abspielen, wenigstens für eine Demo, aber das
reicht uns ja nicht. 1080p muss auch gehen, und das ging gleich
gar nicht.

Bei den Laptops grinst einem auch wieder die Fratze der Dummheit
entgegen, wenn sie nämlich H.264 mit der CPU dekodieren, statt
mit dem Grafikadapter, obwohl der diese Funktion sehr viel
besser erfüllen könnte. Anscheinend bringt niemand einen
geeigneten Codec zustande. Ich denke, die
Grafik-Adapter-Hersteller sind hier in einer Bringschuld. Warum
bauen ATI und nVidia Grafikadapter mit dieser Fähigkeit, obwohl
sie dann nie benutzt wird?

Aber das ist wieder ein anderes Thema. Außerdem reicht die
Leistung einer modernen Mobile-CPU glücklicherweise auch aus,
und es geht eigentlich nur noch um die Batterielaufzeit, die
erheblich länger wäre, wenn die effizientere GPU das Dekodieren
(und das Rendern---hier bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie
das doch schon tut) übernehmen würde.

Nebenbei gesagt, habe ich den geeigneten Laptop immer noch nicht
endgültig bestimmt. In der Acer Aspire Serie gibt es einige mit
Blu-ray-Laufwerk, und alle haben SPDIF, aber Acer hat
anscheinend generell keinen guten Ruf, was Qualität und Service
anbelangt. Wenn jemand einen guten Tipp für mich hat ...

Hans-Georg
hans-georg michna
 
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hergen lehmann » So 1. Aug 2010, 11:06


Am 01.08.2010 11:30, schrieb Hans-Georg Michna:
Bei den Laptops grinst einem auch wieder die Fratze der Dummheit
entgegen, wenn sie nämlich H.264 mit der CPU dekodieren, statt
mit dem Grafikadapter, obwohl der diese Funktion sehr viel
besser erfüllen könnte. Anscheinend bringt niemand einen
geeigneten Codec zustande. Ich denke, die

Also zumindest mit NVidia-GPUs unter Linux ist das überhaupt kein
Problem. Dank VDPAU sind H.264/1080p-Videos sogar auf Atom-basierten
Maschinen problemlos abspielbar, mit einer CPU-Last von gerade mal 20%,
die wahrscheinlich überwiegend dem Ton geschuldet ist.

Die aktuelle Situation unter Windows kenne ich nicht, würde mich aber
wundern, wenn nicht zumindest einige Player-Anbieter ihre Hausaufgaben
gemacht hätten.
und es geht eigentlich nur noch um die Batterielaufzeit, die
erheblich länger wäre, wenn die effizientere GPU das Dekodieren
(und das Rendern---hier bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie
das doch schon tut) übernehmen würde.

Ich glaube nicht, daß die GPU ausgerechnet in Punkto Stromverbrauch so
viel effizienter ist. Eher im Gegenteil. Auf Stromverbrauch optimierte
CPUs sind mittlerweile ein richtig grosser Markt, während GPUs praktisch
ausschlisslich über ihre 3D-Renderingleistung vermarktet werden, und
fette Kühlkörper als Standard gelten.

Konsequenterweise verzichten denn auch alle auf Batterielaufzeit
optimierten Net-/Notebooks auf eine GPU und begnügen sich mit
Chipsatzgrafik...
Blu-ray-Laufwerk, und alle haben SPDIF, aber Acer hat
anscheinend generell keinen guten Ruf, was Qualität und Service
anbelangt. Wenn jemand einen guten Tipp für mich hat ...

Sorry, meine letzte Notebook-Beschaffung war beruflich, mit entsprechend
völlig anderen Prioritäten ^_-

Hergen
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » So 1. Aug 2010, 17:23


On Sun, 01 Aug 2010 12:06:29 +0200, Hergen Lehmann wrote:
Sorry, meine letzte Notebook-Beschaffung war beruflich, mit entsprechend
völlig anderen Prioritäten ^_-

Mein noch zu beschaffendes muss auch mehrere Zwecke erfüllen.
Mir hilft jeder Tipp, auch z.B. einer betreffs guter und
schlechter Hersteller.

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon michael paul » Mo 2. Aug 2010, 09:42


On 31 Jul., 22:18, Hergen Lehmann
wrote:
[...]
Deutlich besser als HTPC schlug sich die Atom/ION-Kombi, allerdings
wurde die meines Wissens nie als Netbook, sondern nur als Nettop verkauft..

Ich habe im örtlichen Blödmarkt mindestens zwei Netbooks mit
ebendieser Kombination (Atom + ION) gegrabbeln können. Eins war das
Samsung N510, das andere ein HP, dessen genaue Bezeichnung ich schon
wieder vergessen habe.
Die Geräte hatten ein 1366x768-Display (11,6").

Mit den neuen Atom-CPUs hat Intel derartige Kombinationen praktisch
unmöglich gemacht.

Michael
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Fr 20. Aug 2010, 21:18


Hier ein frischer Report. Ich habe mittlerweile alles bestellt,
einen Acer Aspire mit Blu-ray-Laufwerk und sogar einem optischen
Sound-Ausgang (Toslink), Adapter, Kabel und eine Decoderstation
5 von Teufel
( http://www.teufel.de/pc-lautsprecher/decoderstation-5.html ).

Leider klappt das auch wieder nicht. Ich habe übersehen und
hätte auch nie geglaubt, dass das Ding nur 5.1 statt 7.1 hat,
obwohl 5.1 seit der Verbreitung von Blu-ray-Disks mit 7.1-Sound
nicht mehr zeitgemäß ist und obwohl Teufel selber
7.1-Soundanlagen baut, von denen ich ja selber eine habe.
Deswegen hatte ich darauf gar nicht geachtet.

Teufel nimmt die Kiste anstandslos zurück, aber was mache ich
nun? Ich brauche ein Kästchen, das ein optisches digitales
7.1-Signal dekodiert (Dolby, DTS, usw.) und in 8 analoge
Ausgangssignale wandelt. Klingt nicht besonders exotisch, aber
in jedem Laden steht das nun auch wieder nicht herum.

Ich fand dafür die Teufel-Decoderstation schon relativ teuer,
hatte den Preis aber schon akzeptiert und bezahlt. Deswegen ist
meine Neigung gering, für zwei Kanäle mehr jetzt einen
wesentlich höheren Preis zu zahlen. Aber eine Lösung muss wohl
her.

Ein kritischer Punkt ist immer das Bass-Management, genauer
gesagt, das LFE-Crossover. Das muss einwandfrei funktionieren.

Verstärker brauche ich allerdings nicht, die sind schon in der
Teufel-Sound-Anlage enthalten.

Hat jemand einen Vorschlag?

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Mo 13. Sep 2010, 17:29


On Fri, 20 Aug 2010 22:18:51 +0200, Hans-Georg Michna wrote:
Hat jemand einen Vorschlag?

Hmm, gar keiner. Nochmal ganz kurz, ich suche ein Gerät, wo
TOSLINK hineingeht und analog 7.1 wieder herauskommt.
Bass-Management (LFE-Crossover) ist erforderlich und die
gängigen Decoder. Leistungsverstärker hingegen brauche ich
nicht, die sind schon in der Lautsprecheranlage eingebaut.
Besondere Hi-Fi-Qualität brauche ich auch nicht---es geht nur um
ein einfaches Heimkino.

Das TOSLINK-Kabel kommt aus einem Acer Aspire Laptop. Der hat so
einen optischen Ausgang schon eingebaut. Er soll u.a. zum
Abspielen von Blu-ray disks (mit 7.1-Sound) dienen. Die
Lautsprecheranlage ist von Teufel.

Es scheint erstaunlich schwierig zu sein, so ein Gerät zu
finden. Es soll einen kleinen Teil der Funktionen eines
Receivers enthalten. Vielleicht könnte ich einen einfachen
Receiver kaufen, dessen sonstige Fähigkeiten dann brach liegen
würden. Nur sollte er nicht zu teuer sein. Gibt's da vielleicht
etwas?

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon steffen huber » Mo 13. Sep 2010, 22:56


Am 13.09.2010 18:29, schrieb Hans-Georg Michna:
[snip]
Es scheint erstaunlich schwierig zu sein, so ein Gerät zu
finden. Es soll einen kleinen Teil der Funktionen eines
Receivers enthalten. Vielleicht könnte ich einen einfachen
Receiver kaufen, dessen sonstige Fähigkeiten dann brach liegen
würden. Nur sollte er nicht zu teuer sein. Gibt's da vielleicht
etwas?

Wenn Dir schon weniger als 200 EUR für die Decoderstation von
Teufel viel erschienen, wirst Du vermutlich im Markt nicht
fündig werden, zumindest nicht bei den Neugeräten. Denn
auch bei den Receivern sind Geräte mit 7.1-Vorverstärkerausgang
erst ab der Mittelklasse zu finden, also so ab 500 EUR
aufwärts.

Für manche Gerätekategorien gibt es eben einfach keinen
ausreichend großen Markt.

Letztlich bleibt wohl nur Gebrauchtkauf eines altersschwachen
Receivers, preislich kommt wohl nur die Vor-HDMI-Ära in Frage.

Gruß,
Steffen
--
Steffen Huber
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » So 19. Sep 2010, 21:22


On Mon, 13 Sep 2010 23:56:34 +0200, Steffen Huber wrote:
Am 13.09.2010 18:29, schrieb Hans-Georg Michna:
[snip]
Es scheint erstaunlich schwierig zu sein, so ein Gerät zu
finden. Es soll einen kleinen Teil der Funktionen eines
Receivers enthalten. Vielleicht könnte ich einen einfachen
Receiver kaufen, dessen sonstige Fähigkeiten dann brach liegen
würden. Nur sollte er nicht zu teuer sein. Gibt's da vielleicht
etwas?
Wenn Dir schon weniger als 200 EUR für die Decoderstation von
Teufel viel erschienen, wirst Du vermutlich im Markt nicht
fündig werden, zumindest nicht bei den Neugeräten. Denn
auch bei den Receivern sind Geräte mit 7.1-Vorverstärkerausgang
erst ab der Mittelklasse zu finden, also so ab 500 EUR
aufwärts.

Für manche Gerätekategorien gibt es eben einfach keinen
ausreichend großen Markt.

Letztlich bleibt wohl nur Gebrauchtkauf eines altersschwachen
Receivers, preislich kommt wohl nur die Vor-HDMI-Ära in Frage.

Wenn man bedenkt, dass es vor einigen Jahren Sound-Adapter (mit
PC-Card-Anschluss) gab, die diese Funktion erfüllten und die
weniger als 100 Euro kosteten, dann ist meine Haltung zu den
Preisen nicht mehr so verwunderlich.

Ich habe aber das Problem inzwischen hoffentlich gelöst, indem
ich mir für etwas über 200 Euro einen gebrauchten Denon AVR-2106
gekauft habe, der hoffentlich morgen geliefert wird. Bin immer
noch baff, dass es da nichts einfacheres gibt, aber da ich das
nicht ändern kann, musste ich ja irgendeine Lösung finden. Nun
bleibt der Videoteil und der 7 x 90 W Leistungsverstärker brach
liegen. Ich verwende nur Decoder und Preamp, gelegentlich
vielleicht das Radio.

Turtle Beach hat einen USB-Sound-Adapter mit 7.1-Ausgang, aber
in der Dokumentation konnte ich nicht den leisesten Hinweis auf
irgendein Bass-Management finden. Daher konnte ich das Ding
nicht kaufen, obwohl es ansonsten genau das wäre, was ich
wollte.

Mit dem Receiver werde ich dann auch bald herausfinden, ob 7.1
über TosLink geht, aber wenn nicht, dann wird's halt HDMI. Dann
bräuchte ich eine HDMI-Weiche, wo auf einer Seite das Bild und
auf der anderen der Ton herauskommt. Aber ich hoffe erst mal auf
das optische Kabel, das einfacher zu handhaben ist.

Weiß jemand, welche Codierung für 7.1-Sound auf Blu-ray Disks
verwendet wird?

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon steffen huber » Di 21. Sep 2010, 16:28


Am 19.09.2010 22:22, schrieb Hans-Georg Michna:
[snip]
Wenn man bedenkt, dass es vor einigen Jahren Sound-Adapter (mit
PC-Card-Anschluss) gab, die diese Funktion erfüllten und die
weniger als 100 Euro kosteten, dann ist meine Haltung zu den
Preisen nicht mehr so verwunderlich.

Was waren das für PC-Card-Geräte? Ist mir völlig neu, dass es
da jemals Decoder gab, die Deine Anforderungen erfüllt hätten.
Turtle Beach hat einen USB-Sound-Adapter mit 7.1-Ausgang, aber
in der Dokumentation konnte ich nicht den leisesten Hinweis auf
irgendein Bass-Management finden. Daher konnte ich das Ding
nicht kaufen, obwohl es ansonsten genau das wäre, was ich
wollte.

Das Bass-Management müsste schon die Software leisten, denn
üblicherweise decodiert die das Soundformat wie DTS oder DD
in die Einzelkanäle.
Mit dem Receiver werde ich dann auch bald herausfinden, ob 7.1
über TosLink geht,

Kommt darauf an welche Quelle. Über TosLink gehen normal nur
plain DTS und DD, ich wüsste jetzt nicht dass es Decoder
gibt die in der Lage wären ein 7.1-Format in was (pseudo-)
siebenkanaliges wie DTS ES oder DD EX.
aber wenn nicht, dann wird's halt HDMI.

Und hoffentlich ist der Acer-Laptop in der Lage, den Audiostream
auch über HDMI zu schicken.
Dann
bräuchte ich eine HDMI-Weiche, wo auf einer Seite das Bild und
auf der anderen der Ton herauskommt. Aber ich hoffe erst mal auf
das optische Kabel, das einfacher zu handhaben ist.

Weiß jemand, welche Codierung für 7.1-Sound auf Blu-ray Disks
verwendet wird?

Es kommt darauf an. Da gibt es so gut wie alles: 7.1 PCM, DTS, DTS-HD,
DTS-HD Master Audio, DD, DD Plus, DD TrueHD...

Genau das macht die Decoder ja so aufwändig.

Gruß,
Steffen
--
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Di 21. Sep 2010, 19:39


On Tue, 21 Sep 2010 17:28:45 +0200, Steffen Huber wrote:
Am 19.09.2010 22:22, schrieb Hans-Georg Michna:
[snip]
Wenn man bedenkt, dass es vor einigen Jahren Sound-Adapter (mit
PC-Card-Anschluss) gab, die diese Funktion erfüllten und die
weniger als 100 Euro kosteten, dann ist meine Haltung zu den
Preisen nicht mehr so verwunderlich.
Was waren das für PC-Card-Geräte? Ist mir völlig neu, dass es
da jemals Decoder gab, die Deine Anforderungen erfüllt hätten.

Creative Labs Sound Blaster Audigy2 ZS Notebook
Turtle Beach hat einen USB-Sound-Adapter mit 7.1-Ausgang, aber
in der Dokumentation konnte ich nicht den leisesten Hinweis auf
irgendein Bass-Management finden. Daher konnte ich das Ding
nicht kaufen, obwohl es ansonsten genau das wäre, was ich
wollte.
Das Bass-Management müsste schon die Software leisten, denn
üblicherweise decodiert die das Soundformat wie DTS oder DD
in die Einzelkanäle.

Das wäre ja OK. Ich habe inzwischen erfahren, dass der
Turtle-Beach-Adapter eine Einstellung für große oder kleine
Lautsprecher hat. Aber mehr konnte ich auf die Schnelle nicht
finden.

Nach einer miserablen Erfahrung mit einem Terratec-Adapter
(Aureon) bin ich vorsichtig geworden. Das Terratec-Teil ist
totaler Müll, nimmt z.B. den Bass nur aus dem Mittenkanal, so
dass z.B. eine typische Musik-DVD, die die Musik nur rechts und
links hat, ohne Bass spielt. Billiger Schund und ein Zeichen
dafür, dass man Terratec-Produkten mit größtem Misstrauen
begegnen muss. Wer so etwas konstruiert, der frisst auch kleine
Kinder.
Mit dem Receiver werde ich dann auch bald herausfinden, ob 7.1
über TosLink geht,
Kommt darauf an welche Quelle. Über TosLink gehen normal nur
plain DTS und DD, ich wüsste jetzt nicht dass es Decoder
gibt die in der Lage wären ein 7.1-Format in was (pseudo-)
siebenkanaliges wie DTS ES oder DD EX.

Quelle wäre z.B. eine Blu-ray Disk mit 7.1-Sound.
aber wenn nicht, dann wird's halt HDMI.
Und hoffentlich ist der Acer-Laptop in der Lage, den Audiostream
auch über HDMI zu schicken.

Ja, das hoffe ich auch. Wenn nicht, bin ich tot. (:-)
Dann
bräuchte ich eine HDMI-Weiche, wo auf einer Seite das Bild und
auf der anderen der Ton herauskommt. Aber ich hoffe erst mal auf
das optische Kabel, das einfacher zu handhaben ist.

Weiß jemand, welche Codierung für 7.1-Sound auf Blu-ray Disks
verwendet wird?
Es kommt darauf an. Da gibt es so gut wie alles: 7.1 PCM, DTS, DTS-HD,
DTS-HD Master Audio, DD, DD Plus, DD TrueHD...

Genau das macht die Decoder ja so aufwändig.

Der Receiver, der inzwischen angekommen ist, hat anscheinend
viele Decoder eingebaut. Wir werden sehen, oder, genauer gesagt,
hören.

Hans-Georg
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