Heimkino-Signalquelle Laptop

Diese Rubrik dient der Diskussion über Möglichkeiten zum Empfang und zur Wiedergabe von Bildern sowie begleitender Dienste wie z.B. Teletext und Intercast am Computer, insbesondere der dafür benötigten Hardware und Software wie z.B. TV-Karten, MPEG- bzw. DVD-Dekoder etc. Eingeschlossen ist auch die Diskussion über die Entschlüsselung von Fernsehsendungen mit Hilfe von Computern.

Diskussionen über die zugrundeliegenden Normen und Standards sollten, sofern kein direkter Zusammenhang mit Computern besteht, in der geeigneten nicht computerspezifischen Gruppe geführt werden; Diskussionen mit programminhaltlichen Aspekten sollten in geeigneteren Gruppen geführt werden.
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Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » So 25. Jul 2010, 12:43


Ich habe bisher als Signalquelle fürs Heimkino immer meinen
alten Laptop benutzt, hauptsächlich, weil der so gut wie alle
Video-Dateiformate abspielen kann. Er ist auch leise und nimmt
nicht viel Platz weg.

Inzwischen hat das Heimkino aber Surround-Sound (Teufel-Anlage
mit einfachem Verstärker und 8 Analog-Eingängen), und den wollte
ich mit einem längst überfälligen neuen Laptop auch erschlagen.
Macht das noch jemand hier so?

Jetzt wird mir langsam klar, dass das gar nicht so einfach ist,
weil nämlich kein Laptop, den ich bisher untersucht habe, einen
Surround-Sound-Ausgang hat, mit einer vermutlich sehr seltenen
Ausnahme (ein Packard-Bell-Laptop mit SPDIF-Ausgang, der mir
aber ansonsten nicht sonderlich zusagt).

Es gibt anscheinend auf der ganzen Welt keinen derzeit
lieferbaren Sound-Adapter für Laptops (PC-Card oder USB), der 6
oder 8 Analog-Ausgänge hat. So etwas gab es vor Jahren (von
Creative Labs und von Turtle Beach), aber heute nicht mehr.

Teufel bietet eine Anschlussbox, "Decoderstation", passend zu
ihren Sound-Anlagen, die 8 Analog-Ausgänge hat und für mich
geeignet wäre. Aber sie ist relativ teuer und hat nur einen
SPDIF-Eingang. Laptops hingegen haben, wie schon erwähnt, keine
SPDIF-Ausgänge, sondern USB. Sehr schade und auch etwas
unverständlich, warum Teufel an diese Box einen SPDIF-Eingang
konstruiert hat, aber keinen USB-Eingang.

Der einzige Weg, den ich derzeit sehe, ist ein Sound-Adapter
(USB oder PC-Card) mit SPDIF-Ausgang und dann diese Teufel-Box.
Das wäre aber eine umständliche und teure Lösung, denn für das
Geld kriegt man schon einen ganzen Computer. Das kann's doch
nicht sein, oder muss ich wirklich diesen Weg gehen?

Hans-Georg
hans-georg michna
 
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon heiko nocon » So 25. Jul 2010, 13:08


Hans-Georg Michna wrote:

[unerträgliche Jammerei]

Schon im Subject steht das Hauptproblem.

Ein Laptop ist nunmal für diese Anwendung einfach nicht gedacht. Du
verwendest ihn aber trotz dieses Faktes dafür. Dann darfst du dich über
Probleme nicht wundern.

Ersetze den Laptop durch was wirklich Geeignetes (nur als Beispiel:
NetTop Acer Aspire Revo R3610) und die Probleme lösen sich in Luft auf.

Und das Lustige: Das Ding ist weitaus billiger als dein Notebook
zusammen mit dem zusätzlich nötigen Geraffel.
heiko nocon
 
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon christian mueller » So 25. Jul 2010, 13:17


Hans-Georg Michna schrieb:
Der einzige Weg, den ich derzeit sehe, ist ein Sound-Adapter
(USB oder PC-Card) mit SPDIF-Ausgang

Wenn 29 Euro inklusive Versandkosten nicht zuviel ist, dann:

http://www.thomann.de/de/behringer_ucontrol_uca_202.htm

[Kasten mit USB rein und optischen S/P-DIF raus]


Gruß Christian
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon sebastian kaps » So 25. Jul 2010, 13:20


Hans-Georg Michna schrieb:
Jetzt wird mir langsam klar, dass das gar nicht so einfach ist,
weil nämlich kein Laptop, den ich bisher untersucht habe, einen
Surround-Sound-Ausgang hat, mit einer vermutlich sehr seltenen
Ausnahme (ein Packard-Bell-Laptop mit SPDIF-Ausgang, der mir
aber ansonsten nicht sonderlich zusagt).

S/P-DIF dürfte eigentlich recht verbreitet sein. Vielleicht ist es auch
im 3.5mm Klinkenanschluss für die Kopfhörer integriert (ist bei den
MacBooks z.B. so). Möglicherweise wird das Vorhandensein eines solchen
Ausgangs auch nicht groß an die Glocke gehängt - in dem Fall hilft ein
Blick ins Handbuch des Notebooks.
Es gibt anscheinend auf der ganzen Welt keinen derzeit
lieferbaren Sound-Adapter für Laptops (PC-Card oder USB), der 6
oder 8 Analog-Ausgänge hat. So etwas gab es vor Jahren (von
Creative Labs und von Turtle Beach), aber heute nicht mehr.

Was will man auch mit so einer dicken Kabelpeitsche an einem Laptop?
Der Markt dafür dürfte recht klein sein.
SPDIF-Eingang. Laptops hingegen haben, wie schon erwähnt, keine
SPDIF-Ausgänge, sondern USB. Sehr schade und auch etwas
unverständlich, warum Teufel an diese Box einen SPDIF-Eingang
konstruiert hat, aber keinen USB-Eingang.

USB ist primär kein Ausgang für Tonformate. Aktive Lautsprechersysteme,
die per USB angeschlossen werden, haben intern eine "Soundkarte", die
die Tonerzeugung übernimmt.
Der einzige Weg, den ich derzeit sehe, ist ein Sound-Adapter
(USB oder PC-Card) mit SPDIF-Ausgang und dann diese Teufel-Box.

Oder gleich ein Digitalreceiver...
Wenn Du wirklich kein passendes Laptop mit S/P-DIF findest, kann ich Dir
von Behringer das UCA-202 empfehlen. Das ist vergleichsweise günstig:

Das wäre aber eine umständliche und teure Lösung, denn für das
Geld kriegt man schon einen ganzen Computer. Das kann's doch
nicht sein, oder muss ich wirklich diesen Weg gehen?

Sieht so aus. Analoge Signalübertragung ist bei Mehrkanalton schon immer
eher eine Notlösung gewesen (abgesehen von den letzten Metern von der
Endstufe zu den Boxen ;).
--
Ciao, Sebastian
sebastian kaps
 
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hergen lehmann » So 25. Jul 2010, 13:48


Am 25.07.2010 13:43, schrieb Hans-Georg Michna:
mit einfachem Verstärker und 8 Analog-Eingängen), und den wollte
ich mit einem längst überfälligen neuen Laptop auch erschlagen.
Macht das noch jemand hier so?

Ein sowieso herumstehendes, altes Notebook mag seinen Sinn haben (wenn
denn die Rechenleistung für aktuelle Videocodecs reicht).

Eine neues Notebook als HTPC erscheint mir einigermassen krank, da man
einen nutzlosen, teuren Bildschirm mitfinanziert, und die Anschluss- und
Erweiterungsmöglichkeiten unnötig einschränkt.
Jetzt wird mir langsam klar, dass das gar nicht so einfach ist,
weil nämlich kein Laptop, den ich bisher untersucht habe, einen
Surround-Sound-Ausgang hat, mit einer vermutlich sehr seltenen

Es gibt externe Soundkarten zum Anschluss an USB, Firewire, PC-Card oder
Expresscard, welche grösstenteils auch SPDIF bieten.

Und es gibt Notebooks mit HDMI.
Es gibt anscheinend auf der ganzen Welt keinen derzeit
lieferbaren Sound-Adapter für Laptops (PC-Card oder USB), der 6
oder 8 Analog-Ausgänge hat.

Gibt es im Zielmarkt "Musiker" auf jeden Fall noch, schau mal hier:
http://www.thomann.de/de/audio_interfaces.html

Ein halbwegs moderner Verstärker mit SPDIF- oder HDMI-Eingang ist aber
mit Sicherheit deutlich billiger und auch zukunftssicherer.
SPDIF-Ausgänge, sondern USB. Sehr schade und auch etwas
unverständlich, warum Teufel an diese Box einen SPDIF-Eingang
konstruiert hat, aber keinen USB-Eingang.

Der Standard für digitale Audioverbindungen heisst nun einmal SPDIF
(bzw. zunahmend auch HDMI) und nicht USB. Jeder für den Einsatz in einer
Entertainment-Umgebung bestimmte PC hat entsprechende Ausgänge.

Gerade im Bereich "Heimkino" ist USB auch vom technischen Gesichtspunkt
schlecht geeignet, da deutliche Verzögerungen bei der Datenübertragung
auftreten. Es wäre somit unsinnig, so etwas in einen Verstärker einzubauen-

Hergen
hergen lehmann
 
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon gerd schweizer » Mo 26. Jul 2010, 15:02


Hans-Georg Michna schrieb:
Jetzt wird mir langsam klar, dass das gar nicht so einfach ist,
weil nämlich kein Laptop, den ich bisher untersucht habe, einen
Surround-Sound-Ausgang hat, mit einer vermutlich sehr seltenen
Ausnahme (ein Packard-Bell-Laptop mit SPDIF-Ausgang, der mir
aber ansonsten nicht sonderlich zusagt).

Bis jetzt dachte ich, daß bei HDMI alles komplett rauskommt. Und

aktuelle Notebooks haben doch viele HDMI.
--
Liebe Grüße, Gerd
Satelliten FAQ, PC-Tipps, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Mo 26. Jul 2010, 20:35


On Sun, 25 Jul 2010 14:08:21 +0200, Heiko Nocon wrote:
Schon im Subject steht das Hauptproblem.

Ein Laptop ist nunmal für diese Anwendung einfach nicht gedacht. Du
verwendest ihn aber trotz dieses Faktes dafür. Dann darfst du dich über
Probleme nicht wundern.

Ersetze den Laptop durch was wirklich Geeignetes (nur als Beispiel:
NetTop Acer Aspire Revo R3610) und die Probleme lösen sich in Luft auf.

Und das Lustige: Das Ding ist weitaus billiger als dein Notebook
zusammen mit dem zusätzlich nötigen Geraffel.

Ich benutze einen Laptop hauptsächlich, weil der so gut wie alle
Video-Dateiformate abspielen kann. Der Laptop ist hier die
einzig mögliche Signalquelle.

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Mo 26. Jul 2010, 20:35


On Sun, 25 Jul 2010 14:20:53 +0200, Sebastian Kaps wrote:
Hans-Georg Michna schrieb:
Jetzt wird mir langsam klar, dass das gar nicht so einfach ist,
weil nämlich kein Laptop, den ich bisher untersucht habe, einen
Surround-Sound-Ausgang hat, mit einer vermutlich sehr seltenen
Ausnahme (ein Packard-Bell-Laptop mit SPDIF-Ausgang, der mir
aber ansonsten nicht sonderlich zusagt).
S/P-DIF dürfte eigentlich recht verbreitet sein. Vielleicht ist es auch
im 3.5mm Klinkenanschluss für die Kopfhörer integriert (ist bei den
MacBooks z.B. so). Möglicherweise wird das Vorhandensein eines solchen
Ausgangs auch nicht groß an die Glocke gehängt - in dem Fall hilft ein
Blick ins Handbuch des Notebooks.

Ja, du hast Recht. Ich habe inzwischen doch einige Laptops
gefunden, die angeblich einen SPDIF-Ausgang haben, und in der
Tat ist der mit dem normalen Klinken-Stereo-Ausgang kombiniert.
Muss noch herausfinden, wie das funktioniert.

Die Lösung ist zwar immer noch relativ teuer, verglichen mit den
Sound-Adaptern, die es früher gab, aber es ist immerhin eine
technisch gute Lösung.
Sieht so aus. Analoge Signalübertragung ist bei Mehrkanalton schon immer
eher eine Notlösung gewesen (abgesehen von den letzten Metern von der
Endstufe zu den Boxen ;).

Nicht jeder findet das Leistungs-Preis-Verhältnis teurer
HiFi-Anlagen akzeptabel. Teufel ist da eine sehr interessante
Alternative, aber die geeigneten kleineren
Surround-Sound-Anlagen haben eben nur Analog-Eingänge. Wäre mir
auch lieber, wenn sie einen Digitaleingang hätten, aber
irgendwie muss heute alles teuer sein.

Ich werde mir voraussichtlich einen Laptop aus der Acer Aspire
Serie kaufen, der ein Blu-ray-Laufwerk hat und stark genug ist,
um HD-Material sauber abzuspielen. Dann muss ich in den sauren
Apfel beißen und für ¤179 die Teufel Decoderstation kaufen. Na,
wenigstens trifft das Geld nicht die Falschen. Teufel hat es
verdient. Immerhin liefern sie überhaupt eine Lösung, und eine
technisch gute.

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Mo 26. Jul 2010, 20:35


On Sun, 25 Jul 2010 14:17:28 +0200, Christian Müller wrote:
Hans-Georg Michna schrieb:
Der einzige Weg, den ich derzeit sehe, ist ein Sound-Adapter
(USB oder PC-Card) mit SPDIF-Ausgang
Wenn 29 Euro inklusive Versandkosten nicht zuviel ist, dann:

http://www.thomann.de/de/behringer_ucontrol_uca_202.htm

[Kasten mit USB rein und optischen S/P-DIF raus]

Danke für den Link. Das war die Notlösung, die ich schon
erwähnte, und es gibt eine ganze Reihe solcher Geräte.

Hans-Georg
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Re: Heimkino-Signalquelle Laptop

Ungelesener Beitragvon hans-georg michna » Mo 26. Jul 2010, 20:35


On Sun, 25 Jul 2010 14:48:33 +0200, Hergen Lehmann wrote:
Eine neues Notebook als HTPC erscheint mir einigermassen krank, da man
einen nutzlosen, teuren Bildschirm mitfinanziert, und die Anschluss- und
Erweiterungsmöglichkeiten unnötig einschränkt.

In meinem Falle steht es nicht nur im Heimkino herum, sondern
wird auch für viele andere Zwecke verwendet. Mit anderen Worten,
ich brauche sowieso eins.
Es gibt externe Soundkarten zum Anschluss an USB, Firewire, PC-Card oder
Expresscard, welche grösstenteils auch SPDIF bieten.

Und es gibt Notebooks mit HDMI.

Oh, das hatte ich ganz übersehen. Allerdings kenne ich Adapter
von HDMI auf Analog-Surround gleich gar nicht.
Gibt es im Zielmarkt "Musiker" auf jeden Fall noch, schau mal hier:
http://www.thomann.de/de/audio_interfaces.html

Interessante Webseite, danke! Aber ein USB-Interface, das fürs
Heimkino funktioniert, haben die nicht. Die Geräte richten sich
an Musiker und haben daher z.B. keinen DTS-Decoder.
Ein halbwegs moderner Verstärker mit SPDIF- oder HDMI-Eingang ist aber
mit Sicherheit deutlich billiger und auch zukunftssicherer.

Den Verstärker habe ich aber schon---er ist in den
Teufel-Anlagen eingebaut.
Der Standard für digitale Audioverbindungen heisst nun einmal SPDIF
(bzw. zunahmend auch HDMI) und nicht USB. Jeder für den Einsatz in einer
Entertainment-Umgebung bestimmte PC hat entsprechende Ausgänge.

Gerade im Bereich "Heimkino" ist USB auch vom technischen Gesichtspunkt
schlecht geeignet, da deutliche Verzögerungen bei der Datenübertragung
auftreten. Es wäre somit unsinnig, so etwas in einen Verstärker einzubauen-

Ja, ich werde mich mit dem Gedanken anfreunden müssen, mich an
SPDIF zu gewöhnen. Ist technisch wahrscheinlich sowieso eine der
besten Lösungen.

Hans-Georg
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