egal aus welcher Kamera und zwar immer dann wenn sich waagerecht etwas
mit gleich bleibender Geschwindigkeit durchs Bild bewegt. Wenn ein Auto
von links nach rechts durchs Bild fährt, sieht es so aus, als würde das
Auto kurz anhalten und dann einen Sprung nach vorne machen.
Weiterhin bemängelt meine Schnittsoftware NeroVision, dass es sich um
NTSC-Material handeln würde. Woraus sieht Nero das, an den 30 Bildern?
Spielt das bei LCD-Fernsehern überhaupt noch eine Rolle
Und wären 60 Halbbilder nicht viel flüssiger als 30 Vollbilder?
Sven Bötcher wrote:egal aus welcher Kamera und zwar immer dann wenn sich waagerecht etwas
mit gleich bleibender Geschwindigkeit durchs Bild bewegt. Wenn ein Auto
von links nach rechts durchs Bild fährt, sieht es so aus, als würde das
Auto kurz anhalten und dann einen Sprung nach vorne machen.
Siehst du auch im Kino was ruckeln? Dann hast du halt Pech.
Weiterhin bemängelt meine Schnittsoftware NeroVision, dass es sich um
NTSC-Material handeln würde. Woraus sieht Nero das, an den 30 Bildern?
Ja.
Spielt das bei LCD-Fernsehern überhaupt noch eine Rolle
Kommt drauf an. Typischerweise können die heutzutage praktisch alle auch
Material mit NTSC-Timing anzeigen. Dein Problem wird sein, daß du als
Projekttyp "PAL-DVD" gewählt hast. Dann muß das Material zweimal
frameratenkonvertiert werden.
Das Ergebnis wird einigermaßen grausam sein.
NTSC-Material brennt man einfach als NTSC-DVD und schon ist das
Problem gelöst.
Und wären 60 Halbbilder nicht viel flüssiger als 30 Vollbilder?
Im Prinzip schon. Allerdings halbiert sich dann die vertikale Auflösung
bewegter Elemente und jede Nachbearbeitung, z.B. auch schon das einfache
Skalieren auf die native Auflösung des Displays setzt ein vorheriges
DeInterlacing voraus, was auf jeden Fall auch qualitätsmindernd wirkt.
Und wären 60 Halbbilder nicht viel flüssiger als 30 Vollbilder?
Im Prinzip schon. Allerdings halbiert sich dann die vertikale Auflösung
bewegter Elemente
Da habe ich jetzt ein gedankliches Problem: Die 60 Halbbilder werden ja
im gleichen Zeitraum (1 Sekunde) abgespielt wie 30 Vollbilder.
Also
müsste die vertikale Auflösung doch gleich sein oder nicht?
Sven Bötcher wrote:Da habe ich jetzt ein gedankliches Problem: Die 60 Halbbilder werden ja
im gleichen Zeitraum (1 Sekunde) abgespielt wie 30 Vollbilder.
Ja.Also
müsste die vertikale Auflösung doch gleich sein oder nicht?
Nein. Die Halbbilder heißen deswegen HALB-Bilder, weil sie von irgendwas
nur die Hälfte haben, konkret nämlich von der vertikalen Auflösung. Bei
statischem Bildinhalt ist das kein Problem. Zwei aufeinanderfolgende
Halbbilder ergänzen sich zu einem Vollbild mit der vollen vertikalen
Auflösung. Sobald aber Bewegung in's Spiel kommt, ist das nicht mehr der
Fall, weil die Hallbilder von unterschiedlichen Zeitpunkten stammen.
Die
höhere temporale Auflösung wird also durch Verluste bei der spatialen
erkauft.
Das führt dann zu Bewegungsunschärfe aber flüssigeren Abläufen.
Lösen 60 Vollbilder das Problem
und kann man auch dementsprechende BRs erstellen?
Das hast Du schön formuliert. Mir wären flüssigere Abläufe aber
wichtiger als ein wenig Bewegungsunschärfe. Schön wäre natürlich, wenn
beides ginge. Deshalb nochmal die Frage: Lösen 60 Vollbilder das Problem
und kann man auch dementsprechende BRs erstellen?
Die irrige Meinung besteht also immer noch, das mehr Bilder/sec ein
Das hast Du schön formuliert. Mir wären flüssigere Abläufe aber
wichtiger als ein wenig Bewegungsunschärfe. Schön wäre natürlich, wenn
beides ginge. Deshalb nochmal die Frage: Lösen 60 Vollbilder das Problem
und kann man auch dementsprechende BRs erstellen?
NTSC-Material brennt man einfach als NTSC-DVD und schon ist das
Problem gelöst.
Ja. In meinem Fall war es eine AVCHD-DVD, umgangssprachlich auch als
BD-9 bezeichnet. Dürfte hier aber keine Rolle spielen oder?
Wäre ein Camcorder mit 60 Vollbildern die ultimative Lösung?
Bildern wird ein Film überhaupt auf eine BR ausgegeben um normgerecht zu
sein?
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