Diese Gruppe behandelt alle Themen, die mit der Vernetzung von
Mac-Systemen zu tun haben. Mögliche Themen sind zum Beispiel:
Macs am NT-Server, Macs im Novell-Netz, Macs am Unix/Linux-Server,
PCs am Mac-Server, ein LAN ins Internet bringen, Mac und PC
miteinander verbinden, zwei Macs miteinander verbinden, Mac OS X
Server, AppleShare IP, AppleTalk, LocalTalk, Multi-User-Betrieb,
Net-Booting, Mac-Manager, Ethernet, Funk-LAN ("AirPort"),
FileSharing, Netatalk, Netzwerkdrucker, heterogene Netzwerke,
Remote-Administrierung usw.
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von thomas kaiser » Fr 6. Aug 2010, 13:12
Thomas Wildgruber schrieb am 05.08.2010 in
On Tue, 3 Aug 2010 07:40:44 +0000 (UTC), Thomas Kaiser wrote:
Es kam noch eine dritte (Zwischen-) Variante ins Spiel. ExtremeZ-IP! Soll
wohl auch recht stabil laufen. Bei der Hardware kann auf alt bewährtes
zurückgegriffen werden, lediglich die Server Version bereitet mir
Kopfzerbrechen. Ich kenne mich mit W2K3 recht gut aus, ist aber auch ein
Auslaufmodell, W2K8R2 hält erst zögerlich Einzug und Erfahrung habe ich
damit noch so gut wie gar keine. Hast du schon Erfahrungen mit ExtremeZ-IP
machen dürfen?
Ja, meine erste Wahl auf Windows. Wenn man sich -- wie Du -- mit Windows
ausreichend auskennt, für einen reinen Dateiserver keine schlechte Wahl.
Bzgl. Lizenzkosten haste aber drangedacht, daß Du zweimal blechen
darfst? Je User einmal an GroupLogic und einmal an Microsoft?
Gruss,
Thomas
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von hannes gnad » Fr 6. Aug 2010, 14:14
Thomas Kaiser
wrote:
Hallo.
Ingrid Kaiser schrieb am 03.08.2010 in
Hannes Gnad schrieb in
Wir haben bei Kunden FC-RAIDs mit 9 oder 12 TB als ein HFS+ Volume
laufen, dazu noch etliche Drobos mit 16 TB-Konfiguration, problemlos.
Wie oft habt Ihr denn da schon fsck_hfs(8) bzw. hfsdebug [1] mal dran
schnuppern lassen? Bzw. wie regelmäßig macht Ihr das so?
Hmmm... ist das jetzt die "keine Antwort ist auch 'ne Antwort"-
Situation? ;-)
Eher eine "Ich habe sehr viel zu tun, und hänge gar nicht mehr so
oft wie früher in Mailinglisten, Foren und Newsgruppen."-Situation.
=:*)
Also, unter Normalbetrieb werden die gar nicht überprüft. Im Rahmen
größerer Updates fahren wir entsprechende Überprüfungen, aber wir konn-
ten bisher nicht feststellen, daß solche Volumens im laufenden Betrieb
auseinanderfallen o.ä. Was sollte sich bemerken lassen?
--
Beste Gruesse, Hannes Gnad h.gnad@apfelwerk.de
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von thomas kaiser » Mo 9. Aug 2010, 18:29
Hannes Gnad schrieb am 06.08.2010 in
Thomas Kaiser
wrote:
Ingrid Kaiser schrieb am 03.08.2010 in
Hannes Gnad schrieb in
Wir haben bei Kunden FC-RAIDs mit 9 oder 12 TB als ein HFS+ Volume
laufen, dazu noch etliche Drobos mit 16 TB-Konfiguration,
problemlos.
Wie oft habt Ihr denn da schon fsck_hfs(8) bzw. hfsdebug [1] mal
dran schnuppern lassen? Bzw. wie regelmäßig macht Ihr das so?
Hmmm... ist das jetzt die "keine Antwort ist auch 'ne Antwort"-
Situation? ;-)
Eher eine "Ich habe sehr viel zu tun, und hänge gar nicht mehr so oft
wie früher in Mailinglisten, Foren und Newsgruppen."-Situation.
Sieht so aus, als ob wir alle nicht nur älter sondern auch eine Spur
klüger würden :-)
Also, unter Normalbetrieb werden die gar nicht überprüft. Im Rahmen
größerer Updates fahren wir entsprechende Überprüfungen, aber wir
konn- ten bisher nicht feststellen, daß solche Volumens im laufenden
Betrieb auseinanderfallen o.ä. Was sollte sich bemerken lassen?
Wie oft da was passiert, weiß ich nicht, drum ja überprüfen. Mir
reicht's schon, was immer schon alles auf meiner mickrigen
Notebook-Platte im Eimer ist, wenn man mal fsck_hfs mit -fd aufruft (was
ja nach einem Crash eben nicht geschieht, außer man tut sich das manuell
im Single User Modus an)
Erfahrungen mit richtig großen HFS+-Volumes habe ich (bisher) nicht. Bis
auf das eine mal, als ich das bei 'nem Kunden (Sync-Ziel) angeregt habe,
die Volumes zu überprüfen. Per "Disk Utility" keine Probleme gemeldet
worden (das macht ja nur 'nen "fsck_hfs -fn"). Dann Unmount des Volumes
und mal "auf blöd" mit "fsck_hfs -fdy" aufs Raw Device. Da sprudelten
dann ganz viele Fehler her und am Ende stand ein "Das Volume kann nicht
repariert werden". War nicht so schlimm, weil das eh nur ein TByte
großes Datengrab als Sync-Ziel von 'nem richtigen Server war.
Aber mir reicht sowas eigentlich, um da 'nen großen Bogen drum zu
machen.
Gruss,
Thomas
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von marcus jodorf » Di 10. Aug 2010, 00:20
Thomas Kaiser
schrieb:
Wie oft da was passiert, weiß ich nicht, drum ja überprüfen. Mir reicht's
schon, was immer schon alles auf meiner mickrigen Notebook-Platte im
Eimer ist, wenn man mal fsck_hfs mit -fd aufruft (was ja nach einem Crash
eben nicht geschieht, außer man tut sich das manuell im Single User Modus
an)
Da bist Du nicht der Einzige, der da solche Erfahrungen gemacht hat.
Ich hatte z.B. mal ein PB, das öfter aufgrund von Treibertests mit
Kernelpanik abgeschmiert ist und wie schnell da das Filesystem
ramponiert war, das war der blanke Horror.
Ich hab dann deswegen auch noch etwas speziell etwas damit rumgespielt
und diverse Abflugszenarien durchgespielt und das Filesystem hat im
Grunde immer was abgekriegt und das Journaling war ein reines Placebo.
HFS+ ist seitdem bei mir komplett unten durch. Das taugt rein gar nichts
(abgesehen davon, daß es ohnehin lahm ist) und das Journaling ist einfach
nur ein schlechter Witz, weil es schlicht so gut wie überhaupt nicht
funktioniert.
Journaling nützt nun mal nichts, wenn ein FS nach einem Replay
wenigstens seine Metadaten dann immer noch nicht konsistent hat. Und
HFS+ versagt da mit allerschönster Regelmäßigkeit.
Aber Hauptsache alles ok erst mal nach oben melden und sich dann
spätestens bei einem forced fsck doch noch gekonnt zerlegen, damit man
dazwischen noch ein paar Daten mehr in den Schredder werfen kann, falls
man so blauäugig war, der Journaling-Funktion zu vertrauen.
Seitdem mache ich nach jedem Abflug und Journal Replay grundsätzlich
immer einen manuellen fsck auf allen Rechnern. Immer und grundsätzlich.
Und es werden dabei praktisch auch immer noch Fehler gefunden.
Erfahrungen mit richtig großen HFS+-Volumes habe ich (bisher) nicht.
Mir reicht das, was ich bisher mit Volumes zwischen 80 GB und 2TB erlebt
habe. HFS+ ist Sondermüll.
Aber mir reicht sowas eigentlich, um da 'nen großen Bogen drum zu
machen.
Ich nehme es nur dort, wo man absolut nicht drumherum kommt und das auch
nur mit Bauchschmerzen.
Einen Mac als Fileserver würde ich alleine schon wegen HFS+ als
KO-Kriterium nicht einsetzten. Das wäre reine Idiotie.
Linuxschüsseln mit dagegen funktionierenden Filesystemen
sind da beispielsweise im Vergleich endlos robuster und machen den
tatsächlichen Platteninhalt nicht zum Ratespiel.
Gruß,
Marcus
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marcus jodorf
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