Martin Hotze wrote:
[1] für unsere Kiddies übersetzt:
fix, oida!
--
Verein Lebenswertes Traisental
http://www.lebenswertes-traisental.at/
[1] für unsere Kiddies übersetzt:
Und der erste Impuls war schon beim ersten Freizeichen futsch [3].
Zu Hause war die Chance dafür eher gering, da ja die
"Gesprächszeit" mit der Wahl der ersten Ziffer begann.
Johann Mayerwieserschrub: Martin Hotzewrote: Walter Dvorak schrieb:Da aber der begriff "ortstarif" nur im historischen
kontext (vor der mobilfunkzeit; - im sinne von tel-nummern im
gleichen festnetzvorwahlbereich plus ungefaehr 50km umkreis)
Historisch? 50km sind dann doch recht frisch, sozusagen. Früher[tm]
waren das rund 25km.
Früherfrüher war das nur in der gleichen Vorwahl, zum Nachbarort war
das dann schon Ferngespräch.
Ja, aber gab's nicht früherfrüher "Ortsgespräch" (war gleiche Vorwahl)
und dann eine Aufteilung in "Nahzone" (25 oder 50 km?) und "Fernzone"
(alles, was dann weiter war)?
Wolfgang Decker schrieb:Ja, aber gab's nicht früherfrüher "Ortsgespräch" (war gleiche Vorwahl)
und dann eine Aufteilung in "Nahzone" (25 oder 50 km?) und "Fernzone"
(alles, was dann weiter war)?
ja, das könnte hinkommen (zuerst 25 und dann 50km).
früherfrüher musste man auch oft auf das vor das Telefon vorgeschaltene
Kastl aufpassen (knacken und so) um festzustellen ob nicht einer der
drei anderen des Viertelanschlusses [1] telefoniert.
Ganz so schlimm wars nicht, dass du auf das Kastl horchen hast müssen.
Und der erste Impuls war schon beim ersten Freizeichen futsch [3].
Bei Telefonzellen hingegen wurden bis zum Drücken des Zahlknopfs[1] alle
Impulse ignoriert. Da hatte man also eine sehr große Chance nach einem
Gespräch wie "Ich verspäte mich um eine halbe Stunde, Baba." seinen
Schilling[2] zurückzubekommen.
Franz
[1] Für die Kiddies:
Franz Huber schrieb:Zu Hause war die Chance dafür eher gering, da ja die
"Gesprächszeit" mit der Wahl der ersten Ziffer begann.
Jo, weil da musste man ja mit Wählscheibe [1] wählen. Und IIRC gab es
dabei ja keine Wahlwiederholung [2] oder Adressbücher [3].
#m
für Kiddies:
[1] ähhh ... wie erklärt man das jetzt? Also so'ne Scheibe mit 10
Löchern. Unter jedem Loch stand die Zahl die man wählen wollte. Man
steckte meist einen Finger ins Loch und verdrehte damit die Scheibe
rechtsdrehend bis zum eingebauten Anschlag, dann zog man den Finger
wieder raus und die Scheibe drehte sich wieder in den Ausgangszustand
retour. Das wiederholte man so oft bis man alle Zahlen der Telefonnummer
durch hatte.
Wenn du den Zahlknopf gedrückt hast, ist der erste SChilling
runtergefallen und war sofort weg, die Gesprächsdauer wurde von einem
"Wecker" im Automat bestimmt und betrug 5 Minuten, später 4 Minuten,
die verbleibende Dauer wurde mit einer weißen Scheibe angezeigt (das
waren dann schon die moderneren Automaten)...
Es gab sogar Automaten, bei denen man keine weiteren Münzen nachwerfen
konnte, nach Ablauf der GEsprächsdauer wieder Münze einwerfen, wählen,
sprechen.
Stimmt nicht ganz, die Automaten mit der weißen Scheibe waren die
Später kamen dann Automaten bei denen man mehrere Münzen in den
Schacht werfen konnte, ja sogar verschiedene Stückelungen waren
möglich, wobei man diese auch überlegt einwerfen musste (mindestens 4x
1 S und 1 x 5 S und dann Zehner), weil der Autmat nur mit den
eingeworfenen Münzen wieder herausgegeben hat, wenn da keine
Schillingmünzen drinnen waren, wurde auf den nächsten Fünfer
aufgerundet etc....
Da gab es eine Zwischengeneration, relativ kompakte Bauweise, wo die
Stimmt nicht ganz, die Automaten mit der weißen Scheibe waren die
ältesten, die ich kenne, und bei denen konnte man keinen Schilling
nachwerfen, sondern musste neu wählen.
Ich habe damals in Graz eine Zelle erwischt, wo diese Scheibe nach einer
Wenn du den Zahlknopf gedrückt hast, ist der erste SChilling
runtergefallen und war sofort weg, die Gesprächsdauer wurde von einem
"Wecker" im Automat bestimmt und betrug 5 Minuten, später 4 Minuten,
die verbleibende Dauer wurde mit einer weißen Scheibe angezeigt (das
waren dann schon die moderneren Automaten)...
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