Wie man bei einem Mobilfunkanbieter um 20 EUR ein MS Office 2010 Premium erwerben konnte...

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Fragen zu einzelnen Geräten sollten hingegen in den dafür vorgesehenen Bereichen gestellt werden.
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Wie man bei einem Mobilfunkanbieter um 20 EUR ein MS Office 2010 Premium erwerben konnte...

Ungelesener Beitragvon daniel f. hruska » Do 26. Aug 2010, 23:05


Folgendes trug sich real zu und nachdem keine Verrechnung mehr erfolgt und
auch alles rechtens ist, kann es nun hier wohl gepostet werden.

Person X bestellt sich bei einem Mobilfunkprovider im März 2010 einen
entsprechenden USB-Stick und geht damit einen neuen Vertrag ein.
Person X bestellt sich bei eben diesem Provider im Mai 2010 zum Vertrag ein
Vorteilspaket als Option: Ms Office 2007 Small Business-Edition mit
Upgradeberechtigung. Office 2007 Small Business-Edition wird mit dem Upgrade
auf 2010 eine Premium-Version. Das Produkt ist nur unwesentlich teurer, kann
aber quasi in Raten zu 24 Monaten damit bezahlt werden pro Rechnung 10 EUR.

Der Mobilfunkanbieter kommt kurz danach auf die glorreiche Idee, die AGB
abzuändern.
Person X ist sich natürlich nicht zu blöd und kündigt per
Sonderkündigungsrecht.
Person X spart sich rund EUR 220,-- für ein neu erworbenes Ms Office,
wechselt zu einem anderen Anbieter, wird als Neukunde auch noch besser
behandelt und bekommt daher ein entsprechend schönes Handy anstatt um 600 um
EUR 0,--

Was lernen wir daraus? Sonderkündigungen zahlen sich immer aus!

P.s. Sollte jemand dennoch Gründe sehen, warum der Provider versuchen
könnte, das Produkt nachzuverrechnen, mögen er mir dies bitte mitteilen. Ich
sehe keinen, denn das Paket wurde von Person X als Vorteilspaket - quasi als
Option bestellt und mit der Sonderkündigung hat der Provider kein Recht,
diese Option nachzuverrechnen.

x-post: atm+agr
f-up to: atm
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Re: Wie man bei einem Mobilfunkanbieter um 20 EUR ein MS Office 2010 Premium erwerben konnte...

Ungelesener Beitragvon martin hotze » Fr 27. Aug 2010, 20:32


Am 27.08.2010 00:05, schrieb Daniel F. Hruska:
P.s. Sollte jemand dennoch Gründe sehen, warum der Provider versuchen
könnte, das Produkt nachzuverrechnen, mögen er mir dies bitte mitteilen. Ich
sehe keinen, denn das Paket wurde von Person X als Vorteilspaket - quasi als
Option bestellt und mit der Sonderkündigung hat der Provider kein Recht,
diese Option nachzuverrechnen.

Ja, schöne neue Welt .... weit hamma's gebracht. Die subventionierten
Angebote werden wohl über kurz oder lang eingestellt oder zumindest
stark reduziert werden.

#m
--
"What would I do with 72 virgins? That's not a reward,
that's a punishment. Give me two seasoned whores any day."
(Billy Connolly)
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Re: Wie man bei einem Mobilfunkanbieter um 20 EUR ein MS Office 2010 Premium erwerben konnte...

Ungelesener Beitragvon hans huber » Fr 27. Aug 2010, 23:19


Am 27.08.2010 21:32, schrieb Martin Hotze:
Ja, schöne neue Welt .... weit hamma's gebracht.

In diesem Fall hab ich für T-Mobile/Telering kein Mitleid. Die Kunden
mit diesen neuen AGB zu verarschen und abzuzocken beherrschen sie
nämlich sehr gut.

Soll mir mal jemand erklären, warum man den treuen Bestandskunden
unbedingt auch die neuen AGB aufs Aug drücken muss. Hätte doch gereicht
die Neukunden damit zu beglücken. Der Effekt wäre wenigstens ein
erwünschter gewesen: Altkunden hätte man damit für die Treue belohnt,
und die "alle-2-Jahre-neues-Endgerät-Abcash-Kunden" wären ohnehin
sukzessive in die neuen AGB übergelaufen.
hans huber
 
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Re: Wie man bei einem Mobilfunkanbieter um 20 EUR ein MS Office 2010 Premium erwerben konnte...

Ungelesener Beitragvon franz huber » Sa 28. Aug 2010, 07:58


"Martin Hotze" wrote ...
Ja, schöne neue Welt .... weit hamma's gebracht. Die subventionierten
Angebote werden wohl über kurz oder lang eingestellt oder zumindest stark
reduziert werden.

Und das wäre gut so. Jeder soll das machen, wofür die Firma da ist.

Die Telekom-Anbieter sollen Telekommunikationsdienstleitungen erbringen
(ohne Knebelverträge).
Die Elektronikhändler sollen Handys und Notebooks verkaufen.
Die Banken sollen Kredite zum Erwerb der Geräte vergeben, falls das Geld des
Käufers nicht ausreicht.

Aber so wie das jetzt ist, werden nur die Kunden verarscht.

Zum Glück geht der Markt eh schon etwas in die richtige Richtung. Mit dem
Markteintritt von Yesss und Bob ist ein Markt für freie Handys entstanden.
Vorher gab es Handys ja praktisch nur bei den Btreibern, entweder mit
Vertrag oder ohne Vertrag zu einem Mondpreis. Ich musste mir meine freien
immer aus Deutschland kommen lassen.

In Wirklichkeit wäre diese ganze Handysubventionitis-Ratenzahlungsgeschichte
schnell abstellbar. Eine kleine Änderung des Konsumentanschutzgesetzes, dass
Vertragsbindungen abgeschafft oder auf 6 Monate reduziert werden, und der
Spuk ist vorbei.

Franz
franz huber
 
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Re: Wie man bei einem Mobilfunkanbieter um 20 EUR ein MS Office 2010 Premium erwerben konnte...

Ungelesener Beitragvon gerald eischer » Sa 28. Aug 2010, 12:45


Am 28.08.2010 8:58 Uhr schrieb Franz Huber:
"Martin Hotze" wrote ...
Ja, schöne neue Welt .... weit hamma's gebracht. Die subventionierten
Angebote werden wohl über kurz oder lang eingestellt oder zumindest stark
reduziert werden.

Und das wäre gut so. Jeder soll das machen, wofür die Firma da ist.

Die Telekom-Anbieter sollen Telekommunikationsdienstleitungen erbringen
(ohne Knebelverträge).
Die Elektronikhändler sollen Handys und Notebooks verkaufen.
Die Banken sollen Kredite zum Erwerb der Geräte vergeben, falls das Geld des
Käufers nicht ausreicht.

Aber so wie das jetzt ist, werden nur die Kunden verarscht.

Ver*rscht werden vor allem jene Kunden, die einen Vertrag ohne Händi
haben wollen. T-Mobile speist die mit gerade 50 FRZ ab, bei Orange
gibt's nicht einmal das, nur die Bindungsfrist fällt weg.
Die als Grundgebühr getarnten Raten für ein Händi dürfen diese Kunden
dennoch abstottern.
--
Gerald
gerald eischer
 
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