Internationaler Vergleich?

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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon marc haber » Mi 25. Aug 2010, 08:37


Martin Gerdes wrote:
Marc Haber schrieb:
Ich halte es für ziemlich lächerlich, in einem Ort mit vielleicht 1000
Einwohnern 6stellige Rufnummern zu verteilen.
Ich frage mich auch, warum die Bundesnetzagentur das ab 1.7.2011 verbindlich
vorschreibt.
Weil die Rufnummern an die Netzbetreiber in 1000er-Blöcken vergeben
werden, auch in Winz-Ortsnetzen.

Sechsstellige Nummern im Winzkaff rechtfertigt das allein allerdings
noch nicht.

Das ist deutsche Bürokratie. Bloß keine Ausnahmen.

Grüße
Marc
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon marc haber » Mi 25. Aug 2010, 08:43


"Erich Kirchmayer" wrote:
Bei 999 Einwohnern mit Telefon brauchst du schon mal 4-stellige Nummern,
wenn (theoretisch) jeder das Recht auf 10 Nummern hat bzw. diese nutzt.

Darf ich mir keinen zweiten ISDN-Anschluß werfen lassen?

Grüße
Marc
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon erich kirchmayer » Mi 25. Aug 2010, 20:24


Hi,

Marc Haber schrieb:
Bei 999 Einwohnern mit Telefon brauchst du schon mal 4-stellige
Nummern, wenn (theoretisch) jeder das Recht auf 10 Nummern hat bzw.
diese nutzt.

Darf ich mir keinen zweiten ISDN-Anschluß werfen lassen?

Doch, darfst du. Als 1000ster Einwohner bzw. Anschluss bekommst du dann
halt eine min. 5-stellige Rufnummer ;-)

Und da im Betreff "international" steht - guck mal in die Schweiz. Dort
sind alle "neuen" Nummern 7-stellig, egal ob Kuhdorf hoch auf der Alm
oder in Zürich oder Genf. Vorteil dabei - man kann landesweit umziehen,
die Nummer kann gleich bleiben, nur die Ortsvorwahl ändert sich... (hat
meine damalige Firma mit Schweizer Dependance bei einem Umzug "von der
Stadt auf´s Land" auch genutzt)
--
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon marc haber » Mi 25. Aug 2010, 22:46


"Erich Kirchmayer" wrote:
Marc Haber schrieb:
Bei 999 Einwohnern mit Telefon brauchst du schon mal 4-stellige
Nummern, wenn (theoretisch) jeder das Recht auf 10 Nummern hat bzw.
diese nutzt.

Darf ich mir keinen zweiten ISDN-Anschluþ werfen lassen?

Doch, darfst du. Als 1000ster Einwohner bzw. Anschluss bekommst du dann
halt eine min. 5-stellige Rufnummer ;-)

Aus welchem Nummernkreis, wenn alle Präfixe belegt sind?

Grüße
Marc
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon martin gerdes » Do 26. Aug 2010, 15:00


"Erich Kirchmayer" schrieb:
Und da im Betreff "international" steht - guck mal in die Schweiz. Dort
sind alle "neuen" Nummern 7-stellig, egal ob Kuhdorf hoch auf der Alm
oder in Zürich oder Genf. Vorteil dabei - man kann landesweit umziehen,
die Nummer kann gleich bleiben, nur die Ortsvorwahl ändert sich...

Kann man in der Schweiz nicht mit dem Umzug die Rufnummer mit der
Ortsvorwahl mitnehmen?
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon martin gerdes » Do 26. Aug 2010, 15:00


"Erich Kirchmayer" schrieb:

Ich halte es für ziemlich lächerlich, in einem Ort mit vielleicht
1000 Einwohnern 6stellige Rufnummern zu verteilen.
Bei 999 Einwohnern mit Telefon brauchst du schon mal 4-stellige Nummern,
wenn (theoretisch) jeder das Recht auf 10 Nummern hat bzw. diese nutzt.
Kommt ein Anschluss dazu, muss es schon 5-stellig sein. Mit "etwas
Luft" für Firmen und z.B. Zusammenlegung von Vermittlungsstellen sind es
dann eben schnell 6 Stellen....

Grau, mein Freund, ist alle Theorie. Ich halte es für unwahrscheinlich,
daß in einer Gemeinde mit 1000 Einwohnern jeder solche (vom Säugling bis
zum Greis) 10 Telefonnummern hat.

Im Privatbereich ist ISDN deutlich auf dem Rückmarsch.
martin gerdes
 
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon norbert fischer » Do 26. Aug 2010, 15:36


Marc Haber schrieb am 24.08.10 um 17:39:
In der Praxis sind neu vergebene Nummern auch in kleinen
Ortsnetzen schon seit 2004 sechsstellig.

Ab 1.7.2011 sind es dann eben sieben Stellen, denn die Nummer muss mit der
Vorwahl (ohne die Null vor der Vorwahl) elfstellig sein, bei vierstelliger
Vorwahl muss die Rufnummer dann eben sieben Stellen lang sein.

CU

Polaris
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon erich kirchmayer » Fr 27. Aug 2010, 21:22


Hi,

Martin Gerdes schrieb:

Bei 999 Einwohnern mit Telefon brauchst du schon mal 4-stellige
Nummern, wenn (theoretisch) jeder das Recht auf 10 Nummern hat bzw.
diese nutzt.
Grau, mein Freund, ist alle Theorie. Ich halte es für
unwahrscheinlich, daß in einer Gemeinde mit 1000 Einwohnern jeder
solche (vom Säugling bis zum Greis) 10 Telefonnummern hat.

Aber man muss so planen. "Statistisch" gibt es dann ja noch den Gasthof
"Zur Post", der für seine 20 Fremdenzimmer auch 20 Durchwahlen braucht,
damit wäre zwei Säuglinge "erledigt" ;-)
Im Privatbereich ist ISDN deutlich auf dem Rückmarsch.

Aber nicht automatisch auch die Menge der Rufnummern. Auch via SIP kann
man sich mehrere Nummmern "holen" und wie es halt so ist - wenn es was
gratis gibt, greift man zu - egal ob man es braucht oder nicht.
--
Lebe heute und freue dich auf morgen.
erich kirchmayer
 
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon erich kirchmayer » Fr 27. Aug 2010, 21:22


Hi,

Martin Gerdes schrieb:
Und da im Betreff "international" steht - guck mal in die Schweiz.
Dort sind alle "neuen" Nummern 7-stellig, egal ob Kuhdorf hoch auf
der Alm oder in Zürich oder Genf. Vorteil dabei - man kann
landesweit umziehen, die Nummer kann gleich bleiben, nur die
Ortsvorwahl ändert sich...

Kann man in der Schweiz nicht mit dem Umzug die Rufnummer mit der
Ortsvorwahl mitnehmen?

Nein, die Ortsvorwahl bleibt im Ort ;-)
--
Lebe heute und freue dich auf morgen.
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon martin gerdes » Sa 28. Aug 2010, 12:00


"Erich Kirchmayer" schrieb:
Bei 999 Einwohnern mit Telefon brauchst du schon mal 4-stellige
Nummern, wenn (theoretisch) jeder das Recht auf 10 Nummern hat bzw.
diese nutzt.
Grau, mein Freund, ist alle Theorie. Ich halte es für
unwahrscheinlich, daß in einer Gemeinde mit 1000 Einwohnern jeder
solche (vom Säugling bis zum Greis) 10 Telefonnummern hat.
Aber man muss so planen. "Statistisch" gibt es dann ja noch den Gasthof
"Zur Post", der für seine 20 Fremdenzimmer auch 20 Durchwahlen braucht,
damit wäre zwei Säuglinge "erledigt" ;-)

Hoteltelefone haben für (ankommende wie abgehende) Externgespräche mit
dem Aufkommen des Mobilfunks erheblich an Bedeutung verloren.
Darüberhinaus waren Durchwahlnummern schon immer mindestens eine Stelle
länger als "normale" Rufnummern -- und es ist zur maximalen
internationalen Rufnummernlänge ja auch noch Platz.
Im Privatbereich ist ISDN deutlich auf dem Rückmarsch.
Aber nicht automatisch auch die Menge der Rufnummern. Auch via SIP kann
man sich mehrere Nummmern "holen" und wie es halt so ist - wenn es was
gratis gibt, greift man zu - egal ob man es braucht oder nicht.

Sind unsere Staatsfinanzen nicht zerrüttet? Sind die Deutschen nicht
Sparer vor dem Herrn? Die Festlegung, daß die Nummer dem Teilnehmer
"gehört", ist ja nicht mehr als ein juristischer Federstrich. Setze
einen zweiten daneben, schon ist das andersherum. Lege eine nominale
Gebühr fest -- 50 Cent pro Monat und Nummer -- und Du wirst sehen, daß
all die Nummern, die man sich "zur Probe" und "auf Reserve" geholt hat,
zu den Anbietern zurückströmen (Auch im Festnetzbereich, aber vorwiegend
im Bereich Mobilfunk hielte ich das für eine gute Idee. Ich möchte nicht
wissen, wieviele Mobilfunknummern seit langer Zeit unbenutzt in den
Schubladen schlummern).
martin gerdes
 
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