Internationaler Vergleich?

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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon martin gerdes » Sa 28. Aug 2010, 12:00


"Erich Kirchmayer" schrieb:
Kann man in der Schweiz nicht mit dem Umzug die Rufnummer mit der
Ortsvorwahl mitnehmen?
Nein, die Ortsvorwahl bleibt im Ort ;-)

http://wapedia.mobi/de/Telefonvorwahl

|2. Länder mit zwingender Verwendung der Ortsnetzkennzahl in allen Fällen

|In der Schweiz (März 2002), in Frankreich (1999), in Dänemark,
|in Norwegen, in Italien, in Belgien (Juli 2000), in Tschechien
|(22. September 2002), in Griechenland, in Polen (5. Dezember 2005),
|Portugal (1999), Spanien und Estland ... wurde die zwingende Verwendung
|der Ortsnetzkennzahl eingeführt, auch wenn es sich nur um ein
|Ortsgespräch handelt. ... Eine derartige Regelung ist auch
|Voraussetzung, um die Rufnummernmitnahme einer beliebigen
|Teilnehmerrufnummer auch bei Umzügen jenseits der Ortsnetzgrenzen
|zu ermöglichen, was beispielsweise in der Schweiz ... realisiert wurde

Da sieht man dann ja der Nummer überhaupt nicht mehr an, wo ein
Teilnehmer wohnt! Das wird im Obrigkeitsstaat Deutschland vermutlich so
schnell nichts werden.

Erstaunlich, daß man hierzulande im Mobilfunkbereich die
Nummernportabilität erlaubt hat -- da sieht man hinterher ja überhaupt
nicht mehr, in welchem Netz der Teilnehmer telefoniert.
martin gerdes
 
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon norbert fischer » Sa 28. Aug 2010, 16:24


Martin Gerdes schrieb am 28.08.10 um 13:00:
Ich möchte nicht
wissen, wieviele Mobilfunknummern seit langer Zeit unbenutzt in den
Schubladen schlummern).

Gar keine, denn zu jeder Mobilfunknummer gehört ein Vertrag und sei es auch
nur ein Prepaid-Vertrag. Mit wäre unbekannt, daß man zu einem Handy mehr als
eine Mobilfunknummer bekommt.

CU

Polaris
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon erich kirchmayer » Sa 28. Aug 2010, 23:05


Hi,

Martin Gerdes schrieb:
Aber man muss so planen. "Statistisch" gibt es dann ja noch den
Gasthof "Zur Post", der für seine 20 Fremdenzimmer auch 20
Durchwahlen braucht, damit wäre zwei Säuglinge "erledigt" ;-)

Hoteltelefone haben für (ankommende wie abgehende) Externgespräche
mit dem Aufkommen des Mobilfunks erheblich an Bedeutung verloren.

In der Praxis ja, in der Theorie nicht. Um "Sterne" zu erhalten, muss
ein Hotel bis heute Durchwahltelefone auf den Zimmern anbieten. Kein
Telefon und "3 Sterne" kannst du vergessen...

Im Privatbereich ist ISDN deutlich auf dem Rückmarsch.
Aber nicht automatisch auch die Menge der Rufnummern. Auch via SIP
kann man sich mehrere Nummmern "holen" und wie es halt so ist -
wenn es was gratis gibt, greift man zu - egal ob man es braucht
oder nicht.

Sind unsere Staatsfinanzen nicht zerrüttet? Sind die Deutschen nicht
Sparer vor dem Herrn? Die Festlegung, daß die Nummer dem Teilnehmer
"gehört", ist ja nicht mehr als ein juristischer Federstrich. Setze
einen zweiten daneben, schon ist das andersherum. Lege eine nominale
Gebühr fest -- 50 Cent pro Monat und Nummer -- und Du wirst sehen,

dürfte "juristisch" aber fast nicht machbar sein, für etwas plötzlich
Gebühren zu erheben, das vorher kostenlos war. (und nächster Schritt
wären dann auch wohl Anbieter, die die Nummern wieder kostenlos
anbieten, um den anderen Anbietern die Kunden abzuwerben)
--
Lebe heute und freue dich auf morgen.
erich kirchmayer
 
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon erich kirchmayer » Sa 28. Aug 2010, 23:28


Hi,

Polaris@polaris.franken.de (Norbert Fischer) schrieb:
Ich möchte nicht
wissen, wieviele Mobilfunknummern seit langer Zeit unbenutzt in den
Schubladen schlummern).

Gar keine, denn zu jeder Mobilfunknummer gehört ein Vertrag und sei
es auch nur ein Prepaid-Vertrag.

Eben diese. Ich hatte mir auch mal so ein "Paket" geholt. 2 Karten mit
je 10EUR Startguthaben + Handy für zusammen 19,95 Die 2x10 EUR
"Startguthaben" abtelefoniert, Karten in die Schublade, Handy für lau
bekommen und mit "alter" Karte als Zweithandy (z.B. beim
Schifahren/"Outdoor", wo es das Windows-Phone nicht braucht)
weitergenutzt. Es gibt auch viele Leute, die sich schnell eine
"Prepaid" holen und eine Zeit lang verwenden und dann zum nächsten
"tolleren" Anbieter wechseln - inkl. neuer Karte + Nummer, da bei vielen
Prepaid-Angeboten eine Rufnummernmitnahme nicht möglich ist.

In Österreich ist es bzgl. ISDN auch schön. Dort erhält man auch eine
ehemals analoge 123456 auch als ISDN-Durchwahlanschluss - 123456 wie
gehabt und dann einfach Durchwahlen nach Wunsch 1-, 2-, oder "x"-
stellig.... Wählt jemand die "alte" 123456 ohne Durchwahl, erfolgt
Abwurf in der Anlage und "man kommt wo raus". Durch diese Praxis ist in
Östereich der ISDN-Mehrgeräteanschluss fast unbekannt - man konnte und
kann seine alte "analoge Rufnummer" ja zum ISDN-Durchwahlanschluss
umfunktionieren lassen.
--
Lebe heute und freue dich auf morgen.
erich kirchmayer
 
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon timothy slater » So 29. Aug 2010, 12:39


martin.gerdes@gmx.de on 28.08.10 re "Re: Internationaler Vergleich?":

Kann man in der Schweiz nicht mit dem Umzug die Rufnummer mit der
Ortsvorwahl mitnehmen?
Nein, die Ortsvorwahl bleibt im Ort ;-)
http://wapedia.mobi/de/Telefonvorwahl

|2. Länder mit zwingender Verwendung der Ortsnetzkennzahl in allen Fällen

|In der Schweiz (März 2002), in Frankreich (1999), in Dänemark,
|in Norwegen, in Italien, in Belgien (Juli 2000), in Tschechien
|(22. September 2002), in Griechenland, in Polen (5. Dezember 2005),
|Portugal (1999), Spanien und Estland ... wurde die zwingende Verwendung
|der Ortsnetzkennzahl eingeführt, auch wenn es sich nur um ein
|Ortsgespräch handelt. ... Eine derartige Regelung ist auch
|Voraussetzung, um die Rufnummernmitnahme einer beliebigen
|Teilnehmerrufnummer auch bei Umzügen jenseits der Ortsnetzgrenzen
|zu ermöglichen, was beispielsweise in der Schweiz ... realisiert wurde

Da sieht man dann ja der Nummer überhaupt nicht mehr an, wo ein
Teilnehmer wohnt!

Etwas genauer lesen! Genau das Gegenteil ist der Fall: weil man immer die
Ortsvorwahl benutzen muß, ist einem immer bewußt, wohin man anruft. Die
*Rufnummer* kann man woanders hin mitnehmen, aber natürlich nicht die
*Vorwahl*


- Tim
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon martin gerdes » So 29. Aug 2010, 13:00


Polaris@polaris.franken.de (Norbert Fischer) schrieb:
Ich möchte nicht wissen, wieviele Mobilfunknummern seit langer Zeit
unbenutzt in den Schubladen schlummern).
Gar keine, denn zu jeder Mobilfunknummer gehört ein Vertrag und sei es auch
nur ein Prepaid-Vertrag. Mit wäre unbekannt, daß man zu einem Handy mehr als
eine Mobilfunknummer bekommt.

Ich weiß im Moment nicht genau, wieviel unbenutzte oder nur gelegentlich
benutzte Prepaidkarten bei mir in der Schublade herumdümpeln. Drei oder
vier werden es wohl sein.

Ich weiß allerdings genau, daß ich zwei Karten ausschließlich für Daten
verwende; daß die eine Telefonnummer im Nummernraum der Mobilnetze
haben, ist unnötig, wenn nicht sogar schädlich (theoretische
Dialergefahr, Premium-SMS).
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon martin gerdes » So 29. Aug 2010, 13:00


"Erich Kirchmayer" schrieb:
Sind unsere Staatsfinanzen nicht zerrüttet? Sind die Deutschen nicht
Sparer vor dem Herrn? Die Festlegung, daß die Nummer dem Teilnehmer
"gehört", ist ja nicht mehr als ein juristischer Federstrich. Setze
einen zweiten daneben, schon ist das andersherum. Lege eine nominale
Gebühr fest -- 50 Cent pro Monat und Nummer -- und Du wirst sehen,
Dürfte "juristisch" aber fast nicht machbar sein, für etwas plötzlich
Gebühren zu erheben, das vorher kostenlos war.

Mit entsprechendem politischem Willen ist alles machbar. Man sieht es
aktuell an der lebhaften Diskussion über eine Atom-Brennelementesteuer,
von der die Regierung in Berlin bereits so spricht, als ob sie längst im
Sack wäre.
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon norbert fischer » Mo 30. Aug 2010, 22:36


Martin Gerdes schrieb am 29.08.10 um 14:00:
Ich weiß im Moment nicht genau, wieviel unbenutzte oder nur gelegentlich
benutzte Prepaidkarten bei mir in der Schublade herumdümpeln. Drei oder
vier werden es wohl sein.

Wie willst Du denn bei Prepaid-Karten Deine "50 Cent pro Monat und Nummer"
durchbringen? Von einer leeren Karte kann man schließlich nicht abbuchen.
Ich weiß allerdings genau, daß ich zwei Karten ausschließlich für Daten
verwende; daß die eine Telefonnummer im Nummernraum der Mobilnetze
haben, ist unnötig, wenn nicht sogar schädlich (theoretische
Dialergefahr, Premium-SMS).

In welchem Nummernkreis sollen sie denn sonst liegen?

CU

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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon martin gerdes » Di 31. Aug 2010, 17:00


Polaris@polaris.franken.de (Norbert Fischer) schrieb:
Ich weiß im Moment nicht genau, wieviel unbenutzte oder nur gelegentlich
benutzte Prepaidkarten bei mir in der Schublade herumdümpeln. Drei oder
vier werden es wohl sein.
Wie willst Du denn bei Prepaid-Karten Deine "50 Cent pro Monat und Nummer"
durchbringen? Von einer leeren Karte kann man schließlich nicht abbuchen.

Erstmal sind das nicht "meine" 50 Cent pro Monat und Nummer. Das vorab
zur Klarstellung.

Zweitens kann man unbenutzte Karten (oder Sparbücher, die Postbank macht
das sinngemäß genauso) durch eine wie auch immer benannte Gebühr
leerlaufen lassen und die leergelaufenen Verträge nach einiger Zeit
inaktiv schalten.
Ich weiß allerdings genau, daß ich zwei Karten ausschließlich für Daten
verwende; daß die eine Telefonnummer im Nummernraum der Mobilnetze
haben, ist unnötig, wenn nicht sogar schädlich (theoretische
Dialergefahr, Premium-SMS).
In welchem Nummernkreis sollen sie denn sonst liegen?

In einem beliebigen anderen, jedenfalls in einem, der den Nummernraum
der offenbar knappen Voice-Nummern nicht belastet. Ich halte es
beispielsweise für ziemlich krank, daß mein Provider mit meiner
Datenkarte per SMS kommunizieren will, obwohl völlig klar ist, daß mein
Endgerät diese Kommunikationsart nicht unterstützt.

Vodafone verkauft seine Datenkarten und sagt gleich beim Verkauf, daß
über diese Karte kein Sprachverkehr laufen kann. Wozu auch -- bei einer
Karte, die in einem Laptop steckt?
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Re: Internationaler Vergleich?

Ungelesener Beitragvon norbert fischer » Di 31. Aug 2010, 20:21


Martin Gerdes schrieb am 31.08.10 um 18:00:
Erstmal sind das nicht "meine" 50 Cent pro Monat und Nummer. Das vorab
zur Klarstellung.

Doch, natürlich, ich habe dabei Dich zitiert, Du schriebst nämlich weiter
oben folgenden Satz:
"Lege eine nominale
Gebühr fest -- 50 Cent pro Monat und Nummer -- und Du wirst sehen, daß
all die Nummern, die man sich "zur Probe" und "auf Reserve" geholt hat,
zu den Anbietern zurückströmen"
Vodafone verkauft seine Datenkarten und sagt gleich beim Verkauf, daß
über diese Karte kein Sprachverkehr laufen kann. Wozu auch -- bei einer
Karte, die in einem Laptop steckt?

Das wäre aber technisch gar kein Problem: Headset an den Rechner und schon
könnte man über GSM telefonieren, funktioniert bei ISDN ja seit Jahren
wunderbar. Daß Vodafone bei Websessions-Karten SMS und Voice sperrt ist eine
andere Sache, die Software hat sogar den Menüpunkt SMS, es nützt einem nur
nichts.

CU

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