S/PDIF gestern und heute

Diese Gruppe dient Diskussionen über Software, Hardware und Entwicklungen für die Verarbeitung von Audio (Musik, Sprache, Geräusche) auf Computern. Themen sind insbesondere Audio-Bearbeitungssoftware, Komprimierungs- und Reduktionsverfahren, Soundkarten, Analog- und Digital- Verbindungen.

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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon olaf kaluza » Mi 14. Jul 2010, 22:17


Marc Haber wrote:

>Irgendwo hab ich noch ein Plex12. Ich glaub, ich motte das mal aus.

Das ist gut, genau das hab ich auch noch fuer Notfaelle rumliegen. .-)

Olaf
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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon marc haber » So 18. Jul 2010, 18:24


Marc Haber wrote:
CMI8738? So wie auf der Zoltrix Nightingale Pro 6? So ein altes
Schätzchen müsste ich noch irgendwo rumliegen haben. Hab sie unter
Linux aber niemals richtig zum Laufen bekommen, die "Aufnahmen"
klangen alle deutlich langsamer[1] als sie hätten klingen sollen.

Inzwischen funktioniert sie mit aktuellem Linux prima, und das, was
aufgenommen wurde, hat auch das richtige Tempo. Faszinierend, dass die
2002 gekaufte Karte 2010 endlich das tut, wofür sie angeschafft wurde.

Grüße
Marc
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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon marc haber » So 18. Jul 2010, 18:26


Marcel Müller wrote:
Marc Haber wrote:
Und die Störfaktoren in heutigen PCs machen nicht mehr so viel aus?
bei ordentlicher Leitungsführung kein ernstes Problem.


Heißt, man sollte die analoge Zuleitung nicht im gleichen Kabelbaum
zum PC führen wie Netz- und andere Kabel? Oder ist da noch mehr zu
beachten?

nein, ich meinte die Leiterbahnführung auf dem Board.

Und wie erkennt man ein Board mit ordentlicher Leiterbahnführung? Ich
glaube, so viel Vertrauen hab ich in Hardware nicht und würde mich
immer für eine externe Lösung entscheiden, so wie mit dem über
optisches S/PDIF angebundenen Ehschonda-DAT-Recorder
Oder wenn ich die alte Nightingale doch mal
unter Linux so zum laufen kriege, dass man nicht auf Anhieb eine
Geschwindigkeitsabweichung hört.
? - Ist das so ein Teil, wo der Einfachheit halber 44kHz statt 44,1kHz

genommen werden?

Nein, der Unterschied ist größer. Die 100 kHz würde ich vermutlich
nicht auf Anhieb hören.

Ja stimmt, das merkt man nur an der Spieldauer. Da muss man schon mit
48kHz statt 44kHz anrücken. Und selbst das ist nur ein Halbton. (Klingt
aber irgendwie komisch.)

Aber das hört man deutlichst am Tempo.
[1] oder neuer, aber da ist beim CMI8738 ja keine Gefahr

Und der soll nicht laufen? Das ist doch ein Feld-Wald-und-Wiesen-Teil.

Inzwischen läuft er.

Grüße
Marc
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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon marc haber » So 18. Jul 2010, 18:27


Olaf Kaluza wrote:
Marc Haber wrote:
Irgendwo hab ich noch ein Plex12. Ich glaub, ich motte das mal aus.

Das ist gut, genau das hab ich auch noch fuer Notfaelle rumliegen. .-)

Wenn das Dein Notfallgerät ist, was benutzt Du dann im Alltag?

Grüße
Marc
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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon ulrich f. heidenreich » So 18. Jul 2010, 19:47


Marc Haber in :
Olaf Kaluza wrote:
Marc Haber wrote:
Irgendwo hab ich noch ein Plex12. Ich glaub, ich motte das mal aus.

Das ist gut, genau das hab ich auch noch fuer Notfaelle rumliegen. .-)

Wenn das Dein Notfallgerät ist, was benutzt Du dann im Alltag?

Hier ist's ein PX32Csi. Und irgendwo müsste als Notfallgerät im Keller
auch noch ein TEAC CDR55 (56?) S herumliegen, was auch nicht mal so übel
war.

CU!
Ulrich
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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon olaf kaluza » So 18. Jul 2010, 20:18


Marc Haber wrote:

>Wenn das Dein Notfallgerät ist, was benutzt Du dann im Alltag?

Host: scsi13 Channel: 00 Id: 00 Lun: 00
Vendor: MATSHITA Model: DVD-RAM LF-M721 Rev: APQ2
Type: CD-ROM ANSI SCSI revision: 05

Das kannst du aber in Deutschland nicht so einfach kaufen. Mal ganz
abgesehen das der Brenner auch schon etwas aelter ist.

Hab ich aber vor allem angeschafft weil ich wert auf 9.4GB Type4
Medien lege. Fuer Musik-CDs ist ein altes Plextor sicher besser!

Olaf
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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon marc haber » So 18. Jul 2010, 21:11


Olaf Kaluza wrote:
Fuer Musik-CDs ist ein altes Plextor sicher besser!

Ich hab mein Hardwareglück heute schon genug beansprucht, weiteres in
den nächsten Tagen.

Grüße
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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon marcel mueller » Mo 19. Jul 2010, 16:34


Bernhard Wohlgemuth wrote:
Ich muss mich vom PC nur umdrehen und sitze vor der Anlage. Und
irgendwie kommt mir das "ich überspiele erstmal auf CD"
ziemlich wie "von hinten durch die Brust ins Auge" vor.

Jein: Das war vor schätzungsweise 10 Jahren - da war gute Audio-PC-
Hardware so sauteuer, dass letztlich die Lösung mit dem CD-Recorder
die günstigere war.

Das muss irgendwie länger her sein. Die 16 Jahre alte Soundkarte in
einem vielleicht 13 Jahre alten PC verwende ich heute noch gerne zum
Aufnehmen. Und sauteuer war das Zeug nicht. Ich glaube 200DM für die
Karte + CD-ROM Laufwerk. Danach wurde es eigentlich erst richtig
schlecht (allerdings auch noch viel billiger).

Knackpunkt war eher der Speicherplatz. Und Online-Kompression habe ich
mich damals noch nicht getraut, obwohl es MP2 und die zugehörige
Software eigentlich schon gab. Seit gut 5 Jahren mache ich es aber
(gelegentlich) - sogar mit der alten Hardware, denn ein einigermaßen
ausgelastetes, dediziertes System ist allemal besser als eines, an dem
gleichzeitig noch gearbeitet wird. Nur eine 160G-Platte habe ich der
Kiste seinerzeit neu verpasst.

Inzwischen kann man das Alles in der Pfeife rauchen: Die Sender
vermurksen nach dem Motto "laut ist gut" alles, was sie senden, mit
Optimod, teils sogar unabhängig in beiden Stereokanälen. Das
Ergebnis ist 'ne Katastrophe, die die Mühe des Mitschneidens nicht
mehr wert ist.

:-) Glücklicherweise nicht /alle/ Sender.

hr2 Voyager fällt mir da spontan als Positivbeispiel ein.

Die Kette "Anlage - CD-Recorder - Plextor" war damals sicher besser
als eine analoge Verbindung zur Soundkarte.

Das dürfte auch heute noch stimmen. Aber nur, falls die Plextoren von
damals noch leben. Den gute Laufwerke zum Audio-Rippen gibt es meines
Wissens nicht mehr. - Wäre schön, wenn mich jemand vom Gegenteil
überzeugt. Mein Ultraplex ist nämlich verreckt.

Die andere Frage ist, ob die Qualität direkt über die Soundkarte nicht
doch hinreichend ist. Und an der Front hat sich viel getan. Wenngleich
das kein Persilschein ist.


Marcel
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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon marc haber » Mo 19. Jul 2010, 22:03


"Ulrich F. Heidenreich" wrote:
Hier ist's ein PX32Csi. Und irgendwo müsste als Notfallgerät im Keller
auch noch ein TEAC CDR55 (56?) S herumliegen, was auch nicht mal so übel
war.

Das ist aber beides vintage, oder?

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Re: S/PDIF gestern und heute

Ungelesener Beitragvon ulrich f. heidenreich » Di 20. Jul 2010, 14:49


Marc Haber in :
"Ulrich F. Heidenreich" wrote:
Hier ist's ein PX32Csi. Und irgendwo müsste als Notfallgerät im Keller
auch noch ein TEAC CDR55 (56?) S herumliegen, was auch nicht mal so übel
war.

Das ist aber beides vintage, oder?

Egg freelight. Aber genau darum ging's doch, oder irrte ich?
An aktueller Hardware dürfte es Passendes wohl kaum geben.

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