Ich frage mich nun, ob das S/PDIF von gestern so kompatibel zum
S/PDIF von heute ist, dass man einem PC mit S/PDIF-Eingang das
von dem zehn Jahre alten DAT-Recorder abgesonderte Digitalsignal
vorsetzen kann und dieser das dann - verlustfrei und ohne
resampling - als wav oder flac auf die Festplatte werfen kann.
- die so flexibel bezüglich auf die Samplingfrequenz ist, dass
sie ein
44.1-kHz-Eingangssignal auch als 44.1-kHz-Datei wegschreibt,
ohne den Umweg über die Analogwelt oder Resampling auf andere
Frequenzen zu wählen?
Ein
wenig mehr Sorgen machen mir die analogen Kassetten (bei denen
sich das Abholen in die digitale Domäne kaum noch lohnen
dürfte)
ich habe mir (mal wieder) vorgenommen, mein größtenteils aus den 80ern
und 90ern stammendes Musikarchiv in den Rechner zu holen und als mp3
verfügbar zu machen.
Ein wenig mehr Sorgen machen mir die analogen Kassetten (bei denen
sich das Abholen in die digitale Domäne kaum noch lohnen dürfte)
und die DATs.
Mein DAT-Recorder funktioniert noch, und hat digitale Ausgänge nach
S/PDIF (sowohl optisch als auch elektrisch). Früher hat man diese
Schnittstelle benutzt, um Stereo-Signale mit 44.1 kHz 16 Bit zwischen
CD-Player und DAT-Recorder zu transportieren,
und zu Windows-95-Zeiten hatte ich sogar eine (sauteure) ISA-Karte, die
mir das Überspielen von Musik zwischen PC und DAT-Recorder digital und
ohne Verluste ermöglicht hatte.
Inzwischen setze ich fast nur noch Linux ein,
ISA-Slots gibt es keine mehr,
und S/PDIF findet man hauptsächlich zur Übertragung von
digitalem Mehrkanalton zwischen Medienplayer und der Surround-Anlage.
Ich frage mich nun, ob das S/PDIF von gestern so kompatibel zum S/PDIF
von heute ist, dass man einem PC mit S/PDIF-Eingang das von dem zehn
Jahre alten DAT-Recorder abgesonderte Digitalsignal vorsetzen kann und
dieser das dann - verlustfrei und ohne resampling - als wav oder flac
auf die Festplatte werfen kann. Auf diese Weise könnte ich meine DATs
in den PC holen und hätte durch den im DAT-Recorder vorhandenen
A/D-Wandler auch dazu benutzen, einige Schallplatten zu digitalisieren,
die meine große Digitalisierungsaktion von 2001 irgendwie verpasst zu
haben scheinen.
Gibt es Hardware, die
- in bzw an heutige PCs passt,
- optimalerweise unter Linux als ALSA-Soundkarte sichtbar ist,
- aber auch unter Windows XP und WIndows 7 funktioniert,
- die einen (möglichst optischen) S/PDIF-Eingang hat und
- die so flexibel bezüglich auf die Samplingfrequenz ist, dass sie ein
44.1-kHz-Eingangssignal auch als 44.1-kHz-Datei wegschreibt, ohne
den Umweg über die Analogwelt oder Resampling auf andere Frequenzen
zu wählen?
Ich frage mich nun, ob das S/PDIF von gestern so kompatibel zum S/PDIF
von heute ist, dass man einem PC mit S/PDIF-Eingang das von dem zehn
Jahre alten DAT-Recorder abgesonderte Digitalsignal vorsetzen kann und
dieser das dann - verlustfrei und ohne resampling - als wav oder flac
auf die Festplatte werfen kann.
Auf diese Weise könnte ich meine DATs
in den PC holen und hätte durch den im DAT-Recorder vorhandenen
A/D-Wandler auch dazu benutzen, einige Schallplatten zu
digitalisieren, die meine große Digitalisierungsaktion von 2001
irgendwie verpasst zu haben scheinen.
Gibt es Hardware, die
- in bzw an heutige PCs passt,
- optimalerweise unter Linux als ALSA-Soundkarte sichtbar ist,
- aber auch unter Windows XP und WIndows 7 funktioniert,
- die einen (möglichst optischen) S/PDIF-Eingang hat und
- die so flexibel bezüglich auf die Samplingfrequenz ist, dass sie ein
44.1-kHz-Eingangssignal auch als 44.1-kHz-Datei wegschreibt, ohne
den Umweg über die Analogwelt oder Resampling auf andere Frequenzen
zu wählen?
Marc Haber schrieb:Ich frage mich nun, ob das S/PDIF von gestern so kompatibel zum
S/PDIF von heute ist, dass man einem PC mit S/PDIF-Eingang das
von dem zehn Jahre alten DAT-Recorder abgesonderte Digitalsignal
vorsetzen kann und dieser das dann - verlustfrei und ohne
resampling - als wav oder flac auf die Festplatte werfen kann.
Eigentlich schon - allerdings findet man oft nur S/PDIF-Ausgänge an
PCs, Eingänge sind deutlich seltener.
- die so flexibel bezüglich auf die Samplingfrequenz ist, dass
sie ein
44.1-kHz-Eingangssignal auch als 44.1-kHz-Datei wegschreibt,
ohne den Umweg über die Analogwelt oder Resampling auf andere
Frequenzen zu wählen?
Hat DAT nicht - wenn die Signalquelle keine CD war - mit 48 kHz
gearbeitet.
Marcel Müllerwrote: Wäre noch zu klären, ob das alte DAT TOSLINK oder Koax hat.
Es ist ein Sony DTC-60, das Consumer-Spitzenmodell. Hat Optische und
Koax-Anschlüsse, beide S/PDIF. Wenn ich's mir aussuchen kann, nehme
ich die optische Übertragung.
Warum denn gerade MP3 - es gibt inzwischen wesentlich bessere, auch
verlustbehaftete, "open source" Audioformate bei knappem Speicherplatz.
Als "irgendwas". Genauere Gedanken habe ich mir noch keine Gedanken
gemacht, so lange ich noch nicht weiß, wie ich das Zeug in den PC
hineinbekomme. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Master-Kopie
als FLAC eingelagert wird.
CMI8738? So wie auf der Zoltrix Nightingale Pro 6? So ein altes
Schätzchen müsste ich noch irgendwo rumliegen haben. Hab sie unter
Linux aber niemals richtig zum Laufen bekommen, die "Aufnahmen"
klangen alle deutlich langsamer[1] als sie hätten klingen sollen.
[1] nein, kein gängiger Faktor wie "44.1-kHz-Aufnahme mit 48 kHz
übertragen und dann mit 44.1-kHz wieder abgespielt"
Ein-, zweihundert Euro würd ich ausgeben, freue mich aber darüber,
wenn es billiger wird. Oder wenn ich die alte Nightingale doch mal
unter Linux so zum laufen kriege, dass man nicht auf Anhieb eine
Geschwindigkeitsabweichung hört.
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